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 In der Totenwelt...

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Noir Heaven

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BeitragThema: In der Totenwelt...   In der Totenwelt... EmptySa Okt 22, 2011 7:18 am

Die Totenwelt ist rießig. Oder eher, sie ist unendlich groß, hat kein Ende, keine Grenze. Es besitzt eine leere, abwechslungsreiche Landschaft, der Himmel ist schwarz und leer.
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BeitragThema: Ankunft und Abreise in einem: Wiederbelebungsquest von Noir   In der Totenwelt... EmptySa Okt 22, 2011 9:00 am

Gestorben im Gildenhaus der Kopfgeldjägergilde "Beast Soul"

Langsam öffnete Noir die Augen, er blickte in einen trostlosen, schwarzen Himmel. Er stand auf und blickte sich um. Eine düstere Landschaft erstreckte sich um ihn, schien endlos. Neugierig tapste er durch die Welt, erinnerte sich langsam daran, dass er wohl gestorben war, weswegen er sich nun in dieser Welt befand. Ein erstickter Schrei entfuhr seinem Munde, als ein geisterhaftes Wesen vor ihm erschien. "Woah!" ~~~Willkommen in der Welt der Toten, Sünder! Ich bin der Geisterheiler, der Wächter der Totenwelt. Dein Name ist... Noir Heaven, nicht?~~~ "Fuck that shit! Ich will in der verfickten Welt der Toten nicht bleiben!" Seufzend legte der Geisterheiler die Hand auf Noirs Kopf, verdeckte dessen Augen. ~~~Ruhig. Du brauchst dich nicht aufregen. Ich werde dir die Chancen sowie die Zeit geben, wie du brauchst um dich an die Totenwelt zu gewöhnen. Falls es dir nicht gelingen sollte... komm zu mir! Jedoch musst du drei Tage warten.~~~ Zischend ging Noir, lies den Geisterheiler zurück. Jener verschwand still. Frustriert erkundete Noir die Welt ein wenig, hatte die Arme hinter dem Kopf verschrenkt. "Die Welt ist arg beschissen. Ein unendlich langer Aufenthalt hier... Wird man da nicht verrückt? Ich bin zwar schon verrückt und führe schon selbstgespräche obwohl ich gerade mal ein paar Minuten hier bin... ARGH! LAAANGWEILIG!!!" Er legte sich irgendwo auf den Boden und blickte gen Himmel. Die drei Tage verbrachte er mit Trübsal blasen und deprimiert in die Luft starren wärend er darüber nachdachte, was die Anderen in der lebenden Welt wohl machten. "Wenn jemand um mich weint, dem hau ich eine oder zwei!"
Er brummte genervt, als er nach den drei Tagen erneut vor dem Geisterheiler stand.. "Also, was muss ich machen um diesem Rattenloch zu entkommen?" Stumm blickte der Geisterheiler ihn an. ~~Warum willst du wieder leben? Warum sollte ich dir das Leben schenken, Sünder?~~ Die Stimme des Geisterheilers hörte sich schaurig an, verpasste Noir eine Gänsehaut. "Weil ich nicht tot sein will! Und ohne deine Hilfe komme ich hier nicht raus!" Der Geisterheiler lachte laut. ~~Stelle dich dir selbst, um zu sehen, ob du bereit bist wieder zu leben oder nicht. Besiegst du ihn, so werde ich dir dein Leben wiedergeben. Scheiterst du, so bleibst du hier!~~ Schnaufend zückte Noir seine Dolche. "Soll mir recht sein!" ~~Denke bitte daran, du kannst hier deine Renain und dein Bester nicht beschwören! Ich dulde keine noch lebendigen Wesen in der Totenwelt!~~ Als ob ich die hierhin bringen würde, du Pappnase...., dachte Noir, bestrich seine Dolche mit Gift. Ein Ebenbild von ihm stand plötzlich vor ihm, griff ihn ohne zu zögern an und schlug Noir in die Luft, dieser ächtzte leis und machte einen Rückwärtssalto, um seinem Gegner, sich selbst sehen zu können. Er schmiss einen mit Gift bestrichenen Dolch nach ihm, doch wich er locker aus und teleportierte sich hinter Noir, schlug ihn zu Boden. "ARGH!" Schmerzverzerrt schrie Noir auf, als er einen seiner eigenen Dolche in seiner Brust spürte. "Verdammt...", hauchte er und trat sein Ebenbild von sich weg, zog den Dolch aus der Brust. Das Gift breitete sich in seinem Körper rapide aus, schwächte ihn arg. Panisch schaute sih Noir um, ob er seinen Clon fand, doch war dieser zu schnell, als dass er ihn sehen konnte. Statt ihn zu sehen spürte er einen hefitgen Schmerz im Rücken, er fiel auf die Knie, spuckte Blut. Wieder ein Schmerz im Rücken, diesmal jedoch war es ein Dolch. Ein lauter Schrei ertönte und Noir fiel keuchend auf den Boden. Dessen Ebenbild lachte und meinte: "So wirst du es nie schaffen. Gib es auf und sieh ein, dass du tot bist! Niemals wirst du es schaffen, du bist zu schwach!" Knurrend stand Noir auf, schlug auf sein Clon ein, doch dieser wich einfach und elegant aus. "Hochmut, Habgier, Wolllust, Trägheit, Neid, Zorn, Maßlosigleit... Die Todsünden lauern überall. Auch in dir, Noir!" - "HALT DEIN MAUL! Das weis ich, ich weis es." Schwer atmend schlug Noir weiter auf sein Ebenbild ein, traf ihn aber nicht. Jener nahm Noir an den Armen, brach diese und zog ihn zu sich, schlug die gesammte Faust durch die Brust Noirs, riss dessen Herz hinaus. Ein unbeschreiblicher, heftiger Schmerz lies Noir lauter als jemals zuvor schreien, wahrscheinlich hörte es jeder aus der Totenwelt. Seine Sicht verschwamm, dennoch blickte er auf das Organ, welches eigentlich in seiner Brust schlagen sollte. "Dieses kleine Ding hier, du brauchst es ja nicht mehr, hm?" Der Clon festigte den Griff um das Herz und Noir schrie wieder laut auf, nach einer kurzen Weile blieben ihm aber nichteinmal die Schreie. Sein Mund war noch geöffnet, doch wollten keine Schreie ertönen, er hatte die Augen geweitet, seine Pupillen waren so klein wie die einer Katze, die direkt ins Licht schaute. Der Clon verschwand ebenso wie er erschienen war, nachem er Noir das Herz wieder in die Brust gelegt hatte, Jener keuchte noch immer schwer, fühlte sich so schwach und leer wie kurz vor seinem Tod. ~~Siehst du es ein? Siehst du ein, dass du nicht mehr in die Welt der Lebenden gehörst. Du bist hier, kein Leid wird dir widerfahren, wenn du dich nicht wehrst...~~ Noir musste Lachen, spuckte dennoch eine menge Blut. "Mit der gleichen Masche locken die Pedos die armen, kleinen Kinder in ihre Autos, ficken sie und werfen sie dann weg! Okay, gefickt fühl ich mich schonmal..." Wackelig stand Noir auf, fiel beinahe wieder vorne über, fing sich jedoch im letzten Moment. ~~~Besser, du lässt die Wunden verheilen. Du kannst hier zwar kein weiteres Mal sterben, doch der Pain ist unerträglich, nicht?~~~ "Pah! Das ich nicht... lache! Dein Mitleid brauch ich nicht, elendes Etwas. Was bist du überhaupt? Du siehst weiblich aus aber deine Stimme ist männlich, das ist verflucht nochmal gruselig!" Still verschwand der Geisterheiler wieder und Noir brach keuchend zusammen, seine Sicht verschwamm nun endgültig und er fluchte leis, bevor er das Bewusstsein verlor.
Drei ganze Tage hatte er durchgeschlafen, seine Wunden waren grob verheilt, doch schmerzte sein Körper aufgrund des Giftes immernoch. Sein Körper musste ein Gegengift für jenes produzieren, weswegen es Noir umsomehr schmerzte. Er blieb einfach liegen, selbst als er wach geworden war. "Scheiße...", fluchte er, öffnete die Augen und schaute in die Höhe, die schwarze Decke welche kein Ende zu haben schien. Deprimiert ballte Noir die Faust, schlug sie mit aller Kraft auf den Boden, fletschte die Zähne. Mehrere Stunden vergingen ehe sich Noir aufrappelte und etwas durch diese trostlose, kalte Welt schritt. Plötzlich hörte er jemanden lachen. Knurrend hob Noir den Kopf und sah einen Mann, der sich über Noirs Anblick einfach nur kaputtlachen konnte. "Was ist so lustig, du dämliches Arschloch?", fauchte Noir und ächzte leise, fiel unter der Last der Schmerzen zu Boden. "Ihr Frischlinge seit einfach zu herrlich. Gerademal ein paar Tage tot und schon willst du unbedingt vom Geisterheiler auf die Fresse kassieren. Dumm muss man sein..." Zischend wand Noir den Kopf ab. "Was weist du schon? Fahr zur Hölle..." Wieder lachte der Mann. "Ich bin schon tot, eine Etage tiefer geht nicht. Lieber wache ich aus dieser Welt über die Menschen, die ich liebe. Gäbe es eine Hölle wäre es mir dort nicht möglich. Aber du bist noch jung, das verstehst du wohl nicht!" Die Augen Noirs waren etwas geweitet, er war leicht überrascht. "Die Welt der Toten, Nirvana, das Jenseits, der Himmel... All die Namen nur für eine Welt." Der Mann begann, ein Lied zu singen. Jenes Lied war, trotz dass es um den Tod handelte sehr fröhlich. Zwar würde sich Noir dafür später auf die Lippen beißen, doch frug er den Mann: "Wer bist du und wie lange sitzt du schon hier?" Freundlich lächelnd wand der Mann den Kopf zu Noir. "Anpu mein Name. Ich bin schon so lange tot, dass ich nicht mehr weis, wann, warum und wie ich gestorben bin." Noir war überrascht, setzte sich im Schneidersitz hin und wand den Kopf ab. "Wie kommt es, dass du so fröhlich bist. Ich würde mich am liebsten dauerohrfeigen dafür, dass ich so elendig verreckt bin..." - "War es nicht ein glücklicher Tod? Wenn man seiner Liebsten in die Augen sehen kann, bevor man sie langsam schließt, ihr sagen kann, wie sehr man sie liebt... Ich finde es einen Tod, bei dem man nichts zu bereuen hat." Mit knallrotem Gesicht schaute Noir Anpu perplex an. "M...m... meiner Liebsten?" Er stand auf und deutete vorwurfsvoll mit dem Zeigefigner auf Anpu, sein Gesicht war noch immer mit einer verlegenen und seichten Röte geziert. "N-n-nur damit du es weist, sie ist nicht meine L... Liebste..." Anpu lachte malwieder, lies sich von dem Vorsprung fallen, auf dem er die ganze Zeit gesessen hatte. "Du sagtest, du liebst sie, als du deinen letzten Atemzug machtest. Du hast ihr verliebt in die Augen geblickt und doch hast du sie nicht gesehen, da du schon fort warst. Dein Herz hat in diesem Augenblick nur für sie geschlagen, trotz dass es stoppte... Und du sag mir nochmal, du liebtest sie nicht!" Verlegen wand Noir den Kopf ab. "Bist du ein Stalker oder Shakesphere's Sohn, vielleicht ne Mischung aus beidem?" - "Du lenkst ab, um nicht darauf reagieren zu müssen, hm?" - "ZUM TEUFEL IS' JA GUT! Ja, verdammt. Es... kann eventuell vielleicht und auch nur möglicherweise sein, dass ich mich in sie verliebt habe... Zufrieden?" Anpu nickte. "Und wie!", lachte er und ging zu Noir, legte seine Hand auf dessen Schulter. "Und was war daran jetzt so schwer, dich selbst zu bezwingen?" Schmollend blickte Noir zu Anpu. "Das Vieh war nicht ich, dass is'n Monster!" Deprimiert seufzte Anpu, legte die Hand auf seine Stirn wärend er den Kopf leicht in den Nacken legte. "Gut, du bist ein Idiot!" - "HAAH!? Hab ich mich gerade verhört? Ich will es für dich hoffen!" Lachend schüttelte Anpu den Kopf, setzte sich und winkte Noir zu sich runter. Dieser setzte sich grummelnd und Flüche murmelnd zu ihm. "Wenn du dich verschließt wirst du garnichts erreichen, Kleiner. Du musst schon selbst darauf kommen. Merke dir, nichts ist falsch, aber richtig ist nur eines!" Anpu stand auf und verschwand in der Finsternis, Noir blickte ihn verwirrt hinterher. "Was zum Teufel..." Verwirrt lehnte er sich zurück, schloss die Augen und überlegte über die Worte Anpus, doch er wusste einfach nicht, was er ihm sagen wollte. Von Anpus Worten kam er zu Cristal, er öffnete die Augen und blickte traurig in die Leere. Was sie wohl gerade macht... Bilder, die zeigten wie Cristal weinten schossen durch seinen Kopf, er fluchte und schlug mit aller Kraft, die er aufbringen konnte die Faust gegen den Boden, immer wieder bis diese blutete und mehr schmerzte als der Gedanke, dass Cristal ihm auch nur eine Träne nachweinen könnte. Ich bin es nicht wert, verdammt! Wehe du weinst m mich du blöde Kuh!
Seelenlos und verloren tapste Noir weiter durch das Gebiet Nirvanas, sein Blick war leer und kalt. Er ertrug es nicht, alleine zu sein und nicht zu wissen, wie es den anderen ging. Doch besonders sorgte er sich um Cristal und Valesa. Ja, auch um Valesa, denn sie beide waren für ihn sehr wichtig, so wie es aussah wichtiger als sein eigenes Leben. Wenigstens konnte ich sie beschützen., dachte er, mit einem stummen Lächeln auf den Lippen, welches ebenso kalt war wie der zornige Wind eines Schneesturms. Die Worte Anpus hallten noch in seinem Hinterkopf, wiederholten sich immer wieder. Da er keinen klaren Gedanken fassen konnte ermahnte er sich selbst, früs erste nicht daran zu denken. "Irgendwie werde ich das schon schaffen... Ich kann nicht einfach faul hier rumsitzen und totes Männlein spielen, das geht an die Würde!" Fluchend rannte er los, ohne Orientierung, ohne Ziel, rannte einfach so lange, bis seine Lunge schmerzte und drohte, zu zerbarsten. Mit dem Blick gen endloser Himmel schrie er, all seinen Frust, all seine Sehnsucht und Trauer schrie er hinaus, er wollte weinen, zwang sich aber, es nicht zu tun. "Ich bin nicht schwach, ich werde nicht weinen!" - "Weinen heißt Schwäche zeigen, wohl wahr, wohl wahr, doch Schwäche zeigen bedeutet Stärke zeigen! So wie des Himmels grau die Tränen fallen lässt um danach so strahlend hell erleuchtet zu werden, die wahre Schönheit des Himmels preisgibt!" Frustriert rollte Noir die Augen. "Sag mal, Anpu, wo nimmst du die ganzen Sprüche her?" Eine Silouette löste sich aus dem Schatten, gab sich durch das nähertreten an Noir als Anpu zu erkennen. "Vielleicht versuche ich einfach, dich aufzuheitern. Oh heilige, hast du ein Organ! Damit bringst du selbst einen Tauben dazu, sich die Ohren zuzuhalten!" Mit der Faust schlug Noir nach Anpu, jener wich aus und sprang ienen Satz nach hinten. "Nur die Ruhe, mein Freund!" - "ICH BIN NICHT DEIN FREUND!", keifte Noir und drehte sich um, wand sich zum gehen. "Du weist noch immer nicht, wie du ihn besiegst? Wie du dich bezwingst und das kostbare Leben zurück erlangst, was du so leichtfertig für eine Frau geopfert hast?" Vorwurfsvoll blickte Noir Anpu an. "Sei leise. Hör auf. Versuch einfach nicht, mir helfen zu wollen! Ich werde es schon schaffen!" Genervt ging Noir fort, begann, zu rennen, rannte immer und immer schneller. "Alles, was es will ist, dass du einsiehst wie kostbar das Leben ist. Der Geisterheiler...." Anpu schnaufte abfällig, lachte dann und verschwand.
Die nächsten Wochen konzentrierte sich Noir auf training. Ausdauer sowie Stärke und Konzentration. Anpu hatte ihn beobachtet, zwischendurch immer wieder gelacht. "Weist du... du bist keine.... Hilfe!", hechelte Noir, welcher völlig aus der Puste war. Lächelnd hob Anpu den Zeigefinger in die Luft, schloss die Augen als er sagte: "Ich soll dir doch nicht helfen, du Dummerchen. Nur zu gern würde ich, doch ist es mir nicht erlaubt, dir zu sagen, wie du dich besiegst. Dabei ist es so simpel! Von Mensch zu Mensch verschieden, doch bei dir so eindeutig!" Der verwirrte Blick Noirs ruhte auf Anpu, noch immer atmete er unregelmäßig schnell ein und aus. Seine Brust schmerzte, da er keine Pause gemacht hatte. Erst jetzt bemerkte Noir, dass sich noch weitere Zuschauer zu ihm gesellt hatten. "Habt ihr nichts besseres zu tun?", fauchte er. "Eigentlich nicht, nein!" Lachen ertönte und Noir stürzte sich auf die, die lachten. "Woha, reg dich ab. Wir sitzen im selben Boot!" - "Ich sitze mit niemanden in einem Boot, ich bin allein! Und das ist gut so!!" - "Dann sag mir, wieso willst du leben, wenn du allein bist." Angepisst blickte Noir zu Anpu. "KÜMMER DICH UM DEINEN EIGENEN SCHEIß!! Lass mir einfach meine Ruhe. Geht..." Etwas, was für Noir nicht üblich war, er lies sich verzweifelnd auf die Knie fallen, sein Blick war leer. "Hey, Junge..." Noir blickte auf, schaute Anpu kalt an oder mehr, schaute durch ihn durch. "Noir... Mein Name ist Noir." Die Stimme Noirs war unangenehm und ungewohnt ruhig, kalt und leblos. "Gut, Noir. Du willst jetzt nicht aufgeben, oder?" Leicht schüttelte Noir den Kopf. "Das ist gut, sher gut. Ich helfe dir. Und lehn die Hilfe nicht ab, du bist nicht alleine, Kleiner. Wir stehen dir bei. Die meisten haben aufgegeben und sind deswegen nicht mehr zu retten, aber solange du den Willen zu Leben in dir trägst hast du eine Chance!" Die Worte Anpus bauten Noir zwar etwas auf, dennoch war er für den Tag entmutigt. "Ich möchte etwas alleine sein..." - "Nein!", brummte Anpu. "Habe ich nicht gerade etwas gesagt, Dummerchen?" Noir blickte überrascht auf, als einer derjenigen, die gelacht hatten ihm die Hand auf die Schulter legte. "Wenn du bis zur Ermüdung trainieren möchtest spiel ich gerne mit dir, Noir. Ich bin im übrigen Shayne." Arrogant schlug Noir die Hand von seiner Schulter und stand auf, zückte seine Dolche. "Drei Worte.... Bring it on!" Lachend sprang Noir auf Shayne und griff ihn an, doch Shayne wehrte jenen Angriff mit seinem Breitschwert ab, welches er durch sein Blut beschworen hatte. "Fuah, erschreck mich nicht so." - "MUHAHAHAHHAHAAA!" Die Lache Noirs hallte in der Totenwelt wieder, derzeit hatte sich auch der Geisterheiler dazugesellt und beobachtete Noir. *Er wird nicht aufgeben, du armer, lieber Geisterheiler*, ertönte eine grausige und kalte Stimme, die dem Geisterheiler nur zu gut bekannt war. ~~~Du.....~~~ Zähne fletschend trat der Geisterheiler wieder ab.
Viele Stunden vergangen und Shayne sowie Noir knieten am Boden, liesen sich nah hinten fallen und lachten. "Lang, lang war es her, dass ich einen Gegner hatte, der mich auch nur ins Schwitzen gebracht hat und du schaffst ein Unentschieden!", lachte Shayne, wärend Noir wieder aufstand und sich über ihn stellte. "Unenschieden? Like hell! Steh auf, du Faulpelz!! Kyahaaa!!" Shayne zog Noir demonstrativ die Beine weg, jener machte eine Brücke und trat Shayne in die Luft, fing ihn an der Hand wieder auf und warf ihn an die nächste Wand. Dann rannte er wieder auf Shayne zu, welcher sich nun auch wieder aufrichtete und mit seinem Breitschwert auf Noir rannte. Wärend Shayne eher defensiv agierte übte sich Noir im Nahkampf, was in der Vergangenheit durch seine Beschwörungen stark gelitten hatte. Dennoch fand er sich schnell wieder in der Rolle des kaltblütigen Mörders ein, für sich selbst zu gut. Es war für ihn weder poritiv noch negativ, wieder in das alte Verhaltensmuster zu fallen. Sein Verstand setzte aus, er schlug immer weiter auf Shayne ein obwohl dieser bereits das Bewusstsein verloren hatte. Erst, als Anpu und zwei andere ihn festhielten und riefen ernüchterte er, blickte zu Shayne runter. "Scheiße, sorry!" Ich hätte nie gedacht, dass mir das nochmal passiert... Anpu hatte die Augen aufgerissen, blickte auf den mehr als nur zerfetzten und ausgeweideten Shayne. "Wenn du weitergemacht hättest.. Hätte ich Angst haben müssen ob du ihn nicht doch tötest....", hauchte er überrascht und blickte zu Noir, der den Blick beschämd abwand. "Es tut mir Leid. Das ist mir schon lange nicht mehr passiert. Wenn meine Wut mich übermannt kann sowas schonmal passieren..." Noir ging zu Shayne und flöste ihn mit einen Schnitt in die Hand ein Gift ein, welches die Regeneration steigert. Jedoch nur gering, also dauerte es trotzdem, bis Shayne wieder auf den Beinen war. Er setzte sich neben Shayne und seufzte, zog seinen Hut auf den er wärend des Kampfes verloren hatte, zog ihn tief in sein Gesicht, da er sich doch arg Vorwürfe machte. Aufmunternd legte Anpu die Hand auf Noir Schulter. "Schon gut, er kann ja nicht sterben, also ist alles in..." - "... alles in Ordnung? Meinst du, ja? Ich habe gehofft, gefleht dass ich es nie wieder tu. Selbst, wenn er nicht sterben kann... Wer sagt mir, dass ich es nicht wieder tu?" Noir stand auf und rannte los, weg von den anderen. Nun renne ich auch noch weg, ich Feigling! Scheiße verdammt... Er wand den Blick gen endlosen Himmel, die schwarze Leere. Plötzlich schossen sinnlose Fragen in den Kopf Noirs. "Warum sehe ich hier eigentlich so wenige Leute wenn doch eigentlich SOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO viele hier sein müssten!", rief er frustriert in die Luft. ~~~Nirvana ist groß, größer, als du dir vorstellen kannst! Selbst ich kenne das Ende der Welt nicht...~~~ Erschrocken blickte Noir zum Geisterheiler. "Samma, schonmal was von anklopfen gehört? Das ist arg hinterfotzig, sich so von hinten und tonlos an jemanden ranzuschleichen, ya sneaky bitch!" Unglaublich, aber wahr, der Geisterheiler lachte, auch wenn es keinesfalls belustigt ist. ~~~Würde ich die Regeln ändern können hätte ich deine Seele schon längst in die Verdammnis, sprich zurück auf die Erde gesannt...~~~ - "Würde ich dann nicht wieder leben?" ~~~Wenn du das Leben nennen magst, auf ewig körperlos auf der Welt zu wandeln, nichts tun zu können nur tadellos zusehen, wie nach und nach die Leute, die dir was bedeuten sterben, bitte....~~~ "NEIN! NEIN NEIN NEIN NEIN !!!!!" Noir schüttelte den Kopf feste und seufzte. Dann schaute er wieder zum Geisterheiler und fragte: "Hast du jemanden, der dir wichtig ist? Warst du eigentlich einmal ein Mensch??" ~~~Wenn du doch nur in deinem Leben so offen gewesen wärst... Deine Frage werde ich nicht beantworten, es geht dich nichts an.~~~ "Berufliches vom Privaten trennen, hm? Kyahaha!" Der Geisterheiler schlug sich mit der Hand vor den Kopf und seufzte. ~~~Mach nur weiter unsinn. Dafür hast du ja noch genug Zeit, Noir Heaven.~~~ Schnaufend streckte Noir die Zunge gen Geisterheiler. "Go fuck yourself, bitch!" Noir ging, lies den Geisterheiler zurück, welcher kurz darauf ebenfalls verschwand. Lange werde ich hier nicht bleiben. Wie lange bin ich denn schon hier? Zu lange, das steht fest. Ich gebe es ungern zu, aber ich vermisse selbst den Leader.... Tief seufzend lies er sich einfach irgendwo im nirgendwo fallen. Als er Gelächter hörte sprang er auf und zückte seinen Dolch. Er erkannt die Robe, welche sein Blut sofort kochen lies. "Akatsuki...", fauchte er ehe er auf die Typen, welche jene Robe trugen, kämpfte mit ihnen. Er trug einige Wunden davon, zusätzlich zu seinen, die er noch vom Kampf mit Shayne hatte. "Verfluchte Akatsuki, sogar in der Totenwelt macht ihr mir Probleme. Aber... nh...aha...HAHAHAA! Wenigstens kann ich so meine Wut und meinen Frust abbauen!!!!" Wie ein wildgewordenes Tier zerfleischte Noir die Akatsukis, jedoch kamen immer mehr von denen. Es würde unendlich dauern, sie zu besiegen, da es schließlich unmöglich war. Völlig aus der Puste und überfordert fiel Noir nach einigen Tagen zu Boden, welcher blutrot schimmerte. Anpu hatte es mit angesehen, ging zu den Akatsuki-Membern und blickte sie an, jene bekamen Angst und rannten fort. Seuftend nahm Anpu Noir auf die Schulter und trug ihn dann zu dem Ort, wo auch Shayne und die anderen waren. "Wuha, den erkennt man ja schon nicht wieder!" Shayne nahm Noir besorgt entgegen, legte ihn auf einen etwas höher gelegenen Vorsprung, wo Noir sich erstmal ausruhen konnte.
Etwas später wachte Noir auf, wollte aufstehen zuckte aber schreiend zusammen, da die Schmerzen ihn niederstreckten. "Sachte, sachte..." - "WO SIND DIE VERHURTEN PENNER!?!" Fluchend stand Noir auf, taumelte etwas und musste sich an Shayne abstützen, welcher ihn auch fest hielt. Seufzend sagte dieser: "Keine Ahnung, wen du meinst. Anpu hat dich gefunden. Er sagte du hättest bewusstlos dort gelegen, alleine." Würden die Akatsuki einfach so abdüsen nachdem sie mich niedergestreckt haben? Irgendwas stinkt da ganz gewaltig. "Ich werde... zu ihm gehen." Noir stieß Shayne von sich, tapste unsicher zu Anpu. "Du siehst scheiße aus, kleiner Noir. Leg dich noch etwas..." - "Was hast du mit den Akatsukis gemacht? Sie würden nicht einfach so abdampfen, selbst wenn ich bewusstlos war!" Seufzend richtete sich Anpu auf. "Es ist unhöflich, jemanden zu unterbrechen, kleiner Noir!" Noir zischte angenervt. "Fuck that shit! Ich interessiere mich nicht für Höflichkeit! Das ist in dieser Welt nicht wichtig. Sonst gäbe es ja keine Waffen oder Kriege!" - "Man kann einen Menschen auch höflich umbringen." Perplex schaute Noir Anpu an, sein Blick wurde verwirrt. Er schüttelte den Kopf und sagte: "Sag mir jetzt, was du mit den Akatsukis gemacht hast!" Anpus Augen färbten sich von einem matten schwarz in ein blutendes Rot. "Sei jetzt still!" Angsterfüllt zuckte Noir zusammen, weitete panisch die Augen. Die Augen Anpus strahlten pure Kälte aus, brachten Noir zum erzittern. Erinnerungen an die Vergangenheit, Gefühle, die er damals gefühlt hatte strömten in ihn hinein, liesen ihn panisch zu Boden fallen, ein lauter Schrei ertönte. Shanye rannte zu Noir, sofort lies Anpu seine Augen die normale Farbe annehmen. Wütend blickte Shayne zu Anpu. "Was hast du gemacht?", rief er und kniete sich zu Noir, jener zückte seinen Dolch und schlug wie wild um sich. "Verschwindet! Fasst mich nicht an!!" Noir hatte seine Augen noch immer geweitet, jene waren leer, wirkten verängstigt. Er sprang auf und rannte weg, Shayne war zu perplex um ihm hinterherzurennen. "Noir..."
Irgendwo im Nirgendwo stoppte Noir, fiel auf die Knie und zitterte am ganzen Leibe. Es war wohl ein Streich des Schicksals, dass ausgerechnet einige Member Akatsukis ihn entdeckten. "Oi, seht euch das an! Sieht das kleine Kätzchen nicht niedlich aus wenn es ängstlich ist?" Die anderen Member lachten. Der Anführer, Shinwo hob das Kinn von Noir an, grinste noch breiter als er dessen leeren Blick vernahm. "Wer hat dir denn in's Müsli gepisst, elendes Miststück!?", keifte der Shinwo, trat Noir nieder. Jener gab keine Reaktion, selbst als die Akatsukimember ihn aufschlitzten und misshandelten reagierte er nichtmal mit einem Zucken. Angepisst zog Shinwo an der Kleidung Noirs, jener begann plötzlich, sich zu wehren, schlug mit dem Dolch um sich und schritt dann nach hinten. "FASST MICH NICHT AN!.... Lasst mich in ruh!" Verzweifelt schrie Noir, als zwei der Member Akatsukis ihn an den Armen griffen und Shinwo Noirs Kleidung mit seinem Schwert zerschnitt.

Man glaubt es kaum, aber es gibt Yaoi mit Noir!:
 

Die Akatsukis zogen sich wieder ordentlich an und blickten nocheinmal zu Noir runter, ehe einer der Leute ihn an den Haaren hochzog, ihn hinterherschliff. Eine Weile liefen sie einfach nur in die selbe Richtung, bis sie an einer Stelle angekommen waren, so die gesammte Akatsuki-Gilde versammelt war. Lachend schauten sie zu dem Komplett entstellten Noir, gingen zu Shinwo. "Was hast du uns schönes denn zum Spielen mitgebracht, Leaderlein?", frug einer und blickte zu der willenloesn Puppe. "Einige von euch dürften ihn ja noch kennen, hm? Wenn ihr wollt vergnügt euch mit dem elenden Köter. Er ist handzahm und auch schon eingeritten." Lautes Gelächter ertönte. "Okay, spielen wir, Kleiner!"

Erneut Yaoi:
 

Shayne zersäbelte einige Akatsukis in kleine Teile. "Lasst ihn in Ruhe, verdammt!", keifte er und metzelte sich durch die, die Noir tagelang misshandelt und vergewaltigt hatten. Als der Augenblick günstig war schnappte er sich Noir und flüchtete dort hin, wo auch Anpu war. Shayne zog sein Hemd aus und legte es um Noir, damit dieser nicht ganz nackt war. "Sorry, dass wir dich nicht eher befreit hatten. Aber wir mussten dich erstmal finden... Anpu, versiegel bitte seine Erinnerungen!" Anpu schrit vor und tat, wie von ihm verlangt, bog das gerade, was er verbockt hatte. Naja, zumindest richtete er es ein wenig, gut machen konnte er es wohl nie. Noirs Augen nahmen langsam wieder Farbe an, ruhig blickte er in die Gesichter um sich herum ehe er perplex an sich herunter schaute, wütend aufschrie. "OKAY, WER WAR DAS? WAS ZUR HÖLLE IST PASSIERT??" - "Ruhig, Noir. Es ist besser, wenn du dich nicht erinnerst..." - "Weil ihr mich vergewaltigt habt?" - "Nein! Nein, das haben wir nicht. Wir zumindest nicht..." Perplex zuckte Noir zusammen. "Was..." Anpu legte seine Hand auf Noir Schulter. "Ich bringe dir gleich etwas, damit du dich sauber machen kannst. Warte hier." Wie Anpu gesagt hatte brachte er Noir kurze Zeit später ein Stück Stoff, womit sich jener die Haut wund, gar blutig schrubbte, bis sämtliche Spuren der Vergewaltigung fort waren. Die Schmerzen in seinem Körper jedoch konnte er nicht fort rubbeln, weswegen er frustriert seufzte. "Mein Arsch tut mir höllsich weh, verdammten Homoschweine..." Shayne setzte sich neben Noir, der im Schneidersitz auf einen kleinen Vorsprung saß. "Diese Verdammten, blöden, miesen Dreckskinder...", fluchte er und biss sich auf die Lippe. "Nimm es dir nicht so zu Herzen." Shayne nahm Noirs Gesicht in die Hand und küsste ihn, jener weitete perplex die Augen und stieß sich sofort von Shayne weg. "WAS ZUR HÖLLE TUST DU DA!?!?" - "Dich küssen?" - "BIST DU ETWA AUCH EIN HOMO? WARUM IST ALLE WELT SCHWUL!?" Laut lachte Shayne, blickte dann zu Noir und hob die Hand, an seinem Finger steckte ein Ehering. "Ich bin glücklicher Vater zweier Kinder gewesen und ein verdammt glücklicher Ehemann mit einer bezaubernden Frau, ich bin nicht schwul. Das sollte nur ein kleiner Scherz sein, reg dich nicht so auf." Noir setzte sich wieder zu Shayne und schlug ihn in die Seite. "Nie wieder so ein Scherz oder ich schieb dir dein Schwert in den Hals, Bastard!" Fuchsteufelswild fluchte Noir noch eine Weile rum, ehe er irgendwann das Bewusstsein verloren hatte, da ihm das Ereigniss seelisch arg zugesetzt, aber auch körperlich zerstört hatte.
Tage, die Noir eishalt verpennte, zogen ins Land. Gähnend erwachte Noir nach einer Weile, sofort merkte er, dass er immernoch nix vernünftiges zum Anziehen hatte. Wie auf Stichwort warf Shayne ihm ein paar Klamotten zu. "Hier, ich hab sie einem Arschloch abgeknöfpt. So hast du wenigstens etwas zum anziehen." Noir bedankte sich und zog sich an, ehe er aufstand und sich streckte. "Wie lange habe ich geschlafen?" - "Acht Tage." - "ACHT!? Und ihr hättet mich nicht wecken können!?" Seufzend lies sich Shayne neben Noir nieder und beobachtete Anpu, wie dieser einige Neuankömmlinge ärgerte. "Irgendwie wird es einsam werden ohne dich, Noir." - "Hm. Ich würde ja gern sagen, dass ich dich besuchen komme, wäre aber nicht sehr vorteilhaft, hm?" Shayne lachte. "Wohl war." Er stand auf und streckte sich, stämmte die Hände lässig in die Hüften. "Warum bittest du den Geisterheiler nicht, dass er dir auch das Leben wiedergibt?" - "Ich bin schon zwölf Jahre tot. Meine Frau hat erneut geheiratet und meine älteste Tochter ist schon ausgezogen, hat ihre eigene Familie gegründet. Für mich ist dort kein Platz mehr. Für dich schon. Ich bereue es Tag für Tag, nicht früher entkommen zu sein." Noir klopfte Shayne auf die Schulter. "Ich kann dir nicht helfen, oder? Irgendwie??" Lachend lehnte sich Shayne nach hinten, blickte gen Himmel. Noir tat es ihm gleich. "Dass du mir deine Hilfe schon anbietest ist lieb von dir. Danke. Aber nein, tut mir Leid.", seufzte Shayne und schloss die Augen. "Noir, mach nicht den gleichen Fehler und warte zu lange. Hast du jemanden, der dir wichtig ist?" Kurz überlegte Noir, auch, wenn er nicht wirklich überlegen musste um eine menge Menschen nennen zu können, die ihm wichtig waren. "Ja, unter anderem meine Gilde. Aber auch meine Beschwörungen. Und noch jemanden..." - "Uhuuu? Eine Frau?", lachte Shayne neckisch. Zögerlich nickte Noir und Shayne drehte sich auf die Seite, schaute Noir neugierig an. "Erzähl, wie ist sie so?" Irgendwie mutiert das hier zum Frauengespräch "Ähm... Sie ist... zwiegespalten." - "Ist sie schitzophren?" Noir schaute Shayne giftig an. "Sorry, war nur ne Frage. Erzähl mir mehr." Seufzend redeten Shayne und Noir noch eine Weile, bis Anpu dazustieß. "Was macht ihr?" Still stand Noir auf und ging. "Huh? Habe ich etwas falsch gemacht?", frug Anpu überrascht und erntete einen giftigen Blick von Shayne. "Du hast ihn nur psychisch dermaßen in die Enge getrieben, dass er sich gezwungenermaßen freiwillig von den Akatsuki-Bitches hat vögeln lassen!" Stille herrschte, niemand ergriff das Wort. Irgendwann jedoch ging eine junge Frau zu ihnen und lud sie zu einem Spiel ein. "Noir soll auch mitmachen! Wir haben nunmal nichts anderes zu tun und es kann vielleicht auch euch Jungs Spaß machen." Die Frau zwinkerte Shayne und Anpu zu, lächelte dann zu Noir der den Kopf nur schnell wieder schmollend abwand. Shayne nahm die Hand von der Frau und zog sie zu sich, nahm ihr Kinn und hob es an. "Wenn's Strippoker ist bin ich dabei!~" Lachend löste sich die Frau von ihm. "Wenn du ein Kartenspiel in der Gottverlassenen Gegend findest bitte..." - "Ach manno. Nie hat wer ein Kartenspiel dabei... Noir, lass uns ein bissl Spas haben! Besser als rumzusitzen und Däumchen drehen!"
Noir spiele, gezwungenermaßen, mit bei dem Spiel. Einer stellte immer eine Frage und die anderen mussten sie beantworten. Noir hatte nie wirklich Glück im Spiel gehabt, aber dabei konnte ja nicht wirklich viel schief gehen. Wäre es jetzt nach Shayne gegangen und wir hätten Strippoker gespielt wäre ich der erste, der nackt hier gesessen hätte. Die Fragen waren zu Beginn ziemlich banal gewesen, doch wurden sie von Mal zu Mal privater. Als die Frage gestellt wurde, wann sie entjungfert worden seien antwortete Noir nicht, wäre beinahe ausgerastet und ist weggegangen. "Noir, was ist los?", frug Natji, die Frau, die das Spiel vorgeschlagen hatte. "Ah, die Frage beantworte ich nur zu ungern." - "Magst du mir erzählen, was du hast?" Verwirrt aufgrund der Ereignisse die letze Zeit erzählte Noir ihr alles, was ihm bisher passiert war. "Ach du scheiße. Das ist echt beschissen. Weist du, viele hier in dieser Gruppe haben eine tragische Vergangenheit, du bist der erste, der sofort wieder freiwillig in das Leben zurück will!" Kichernd strich Natji über Noris Rücken und lächelte ihn an. "Wir unterstützen dich. Egal, was es ist, du kannst uns alles Fragen!" - "Danke, Natji.", sagte Noir und seufzte, stand auf und stürzte sich auf Shayne, fetzte sich mit ihm. "Was soll das denn jetzt?" - "Stressabbau, du elender Sandsack!" Lachend kämpften sie gegeneinander und die anderen schauten zu und jubelten sie beide an. Wie zuvor schon waren sie gleichstark, nun, Noir hatte das Gefühl, Shayne hielt sich zurück. "Hey, Shayne! Komm mal die Pötte und gib alles, du kleine Meme! Ich wein schon nicht!" - "Tche. Wenn ich alles geben würde wärst du nurnoch Hackfleisch!" Laut lachte Noir und warf den mit Gift bestrichenen Dolch auf Shayne, welcher ihn locker mit dem Breitschwert abwehrte. "Heh!" Die Zuschauer langweilten sich langsam, denn ein mehrtätiger Kampf weist am Ende schließlich nichts Neues auf. "Kann einer jetzt mal verlieren?", rief eine und brummte. Noir schaute sie belustigt an, blickte anschließend wieder zu Shayne und sagte: "Ja genau, Shayne! Spiel totes Männlein! KYAHAHA!!" - "Noir, ruhig. Du bekommst noch einen Herzinfakt!" Abfällig schnaufte Noir und grinste Shayne böse an. Sie kämpften noch eine Weile ehe Shayne dann zu Boden ging und Noir ihm wieder aufhalf. "Nicht schlecht, Fröschlein...", knurrte Shayne grinsend. "Nenn mich nochmal Frosch und ich schieb dir...." - "...mein Schwert in den Hals, jaja. Hatten wir schonmal!" Beide begannen, zu lachen nd Anpu blickte zu ihnen, wand den Blick dann still ab.
Eine Weile war es ruhig, nichts passierte bis auf das die Weiber gackerten und die Jungs schwiegen. Shayne lachte: "Frauen." Seufzend schloss Noir die Augen. "Ehy, Noir. Wenn du wieder lebst schreib doch ein Buch über die Totenwelt! Würde bestimmt cool ankommen!" - "Bist du bescheuert? Das dauert viel zu lange und schreiben ist nicht meine Welt.", brummte Noir und drehte sich auf die Seite, schmollte. "Warum schmollst du, kleine Giftkröte?" Shayne musste wieder lachen, da er genau wusste, wie Noir reagierte. "Habe ich nicht etwas gesagt?", knurrte Noir und Shayne piekste ihm in die Seite, dass er zusammenzuckte. "Du hast gesagt, wenn ich dich nochmal Fröschlein nenne! Das habe ich aber nicht gesagt, kleiner Giftzwerg!" Beleidigt dampfte Noir ab. "Geh sterben, Arschloch! Und pieks mich nicht, sonst pieks ich zurück!" Er zückte seinen Dolch und grinste Shayne mordlustig an. "Och nee!", seufzte dieser, "Wir haben doch gerade erst aufgehört, musst du gleich wieder anfangen? Lass deine Langeweile und deinen Frust woanders aus." Noir grinste breit. "Gut, dann geh ich zu Anpu und lass..." - "Nein! Lass es...", hauchte Shayne frustriert. Verwirrt blickte Noir ihn an. "Was ist los?" - "Ah, Anpu solltest du besser aus dem Weg gehen..." Shayne ging zu Noir, flüsterte ihm in das Ohr: "Ich glaube, dass er nicht der ist, für den er sich ausgibt!" Dann ging Shayne weg, zu den Frauen und mischte sich in das Gespräch ein, wärend sich Noir fluchend auf den Hintern fallen lies und sich im Schneidersitz hinsetzte. "Das weis ich selbst. Nur wer...." Anpu setzte sich plötzlich neben ihn und Noir schaute ihn giftig an. "Was willst du?", frug er Anpu knurrend, dieser lächelte Noir an. "Dir Gesellschaft leisten. Sag, wieso seit ihr so wütend auf mich? Ich fühle mich verletzt..." - "Tse! D hast mich an diese verfickten Penner asgeliefert!" Verwirrt blickte Anpu Noir an. "Nein, wieso sollte ich? Zuvor habe ich dich sogar noch vor ihnen gerettet, wieso also sollte ich dich dann ihnen übergeben?" Angepisst stand Noir auf, drückte Anpu mit dem Fuß auf der Brust nieder. "Verrate du es mir!", keifte er und lies von Anpu ab, ging ebenfalls zu den Weibern. Doch sagte er nichts, hörte nicht einmal zu. Er reagierte nicht einmal auf die Flirtversuche von Natji oder Chianta, saß einfach nur dort und blickte auf den Boden. Als Shayne jedoch seine Hand auf die Schulter Noirs legte zuckte dieser zusammen und schaute zu ihm. "Was ist los? Trübsal blasen is' hier nicht erlaubt, musst du wissen! Egao, egao, du kleine Giftkröte!" - "Oh, halt bloß dein Maul bevor ich es dir stopfe!", knurrte Noir und lies sich nach hinten fallen, seufzte tief, lang und derbst frustriert. "Ich halte das hier nicht mehr aus, das wird mir alles zuviel!" Fluchte er plötzlich und sprang auf, rannte dorthin, wo er dem Geisterheiler das erste Mal gesehen hatte. "Ooooooi! Wo bist du blöde Kuh?? Will kämpfen~~!!!" Der Geisterheiler erschien, stellte sich vor Noir. "Nich so nah, ich sagte kämpfen und nicht kuscheln!" ~~~Weswegen verlangst du den erneuten Kampf gegen deiner Selbst?~~~ "Eeeeeh, vielleicht weil ich wieder leben will?" ~~~Warum möchtest du wieder leben? Was bringt dir das Leben, wenn du es so leichtfertig aufs Spiel setzt?~~~ Noir legte seufzend die Hände an seine schmale Hüfte und schaute dann zum Geisterheiler auf. "Leichtfertig? Ich habe Rose geschützt! Ist es nun selbst falsch, jemanden zu beschützen der einem wichtig ist?" Lachend blickte der Geisterheiler zu Noir. ~~~Wer bestimmt, was richtig oder falsch ist? Ich sicherlich nicht. Kann man den falsch sterben?~~~ "Nun, ja... Wenn man auf ner Bananenschale ausrutscht und sich das Genick bricht zum Beispiel.. WIRD DAS HIER 'NE SMALLTALK-RUNDE? Hezt mir endlich die verfickte Bitch auf den Hals!" Erneut lachte der Geisterheiler und sagte: ~~~Du weist, dass du dich selbst beleidigst, wenn du dein Ebenbild als 'verfickte Bitch' betittelst, oder?~~~ "Laaaaaber nicht! Also, warum ich leben will, richtig? Ich muss sie beschützen! Das ist alles, was ich will! Und warum du es mir schenken solltest? Hallo? Wie komme ich sonst hier raus? Alleine kann ich des ja wohl kaum." Stumm blickte der Geisterheiler zu Noir hinunter. ~~Wen willst du beschützen, was möchtest du schützen?~~ Seufzend schloss Noir die Augen. "Meine Gilde, Kalcur, Renain, Bester... Aber auch Cristal und Valesa! Alle, die mir am Herzen liegen, alle die, die Schutz suchen und brauchen!" Der Geisterheiler lachte laut, schwand im Nebel davon. ~~Wie du meinst... Wenn du dir so sicher bist, dass du es schaffst? Du kannst dich so nicht selbst bezwingen! Dieser Kampf soll nicht deine körperliche Stärke beweisen sondern es geht allein um Entschlossenheit!~~~ "Hör auf zu labern und komm zur Sache!" Fluchend stand Noir wieder sich selbst gegenüber, er rannte auf ihn zu und griff ihn an. Sie kämpften unerbitterlich und kalt, schenkten dem jeweils anderen und auch sich selbst nichts, da es ja niemand anderes außer er selbst war, gegen den Noir kämpfte. Dieses Mal schöpfte Noir Hoffnung, da er es schaffte seinem Clon einige Kratzer zu verpassen, doch wurde sein Körper stark verletzt. Scheiße, so schaffe ich es schonmal nicht! Lass dir was einfallen, Heaven! Doch er schaffte es nicht. Wie konnte er sich selbst bezwingen, wenn sein anderes ich stärker war? "Das is' so scheiße unfair! Wieso ist er stärker als ich?", fluchte Noir und spuckte Blut, schrie, als der Dolch sich in sein Fleisch borhte. "Ich bin nicht stärker als du, auch, wenn es dir so vorkommt. 'Es' ist nur stärker...", hauchte das Ebenbild und grinste breit, drehte den Dolch in Noirs Brust um dass dieser noch lauter und qualvoller schrie. "HÖR AUF!", rief er, ertrug den Schmerz nicht mehr. Das Ebenbild Noirs riss dessen Brust beinahe gesammt auf, das Blut quoll unkontrolliert aus der Wunde. Der Doppelgänger verschwand, der Geisterrheiler ging zu Noir. Verzeifelt fiel Noir auf die Knie, Tränen fielen zu Boden. "Ich kann nicht mehr..." Er Lächelte emotionslos auf den Boden, zuckte dann perplex zusammen, als seine eigene Stimme in seinen Gedanken ertönte. "Du gibst auf?" --- "Du brauchst vor mir nicht stark zu spielen, ich fühle es, wenn es einem schlecht geht." --- "Ist es falsch, dir helfen zu wollen?" --- "Also vertrau mir, zumindest so sehr dass ich dich beschützen kann!" Dinge, die er zu Cristal gesagt hatte, um ihr Mut zu schenken, ihr zu zeigen, dass sie nicht alleine war. Weitere Tränen fielen zu Boden, die Augen hatte Noir geweitet. Doch schloss er die Augen und lächelte dankbar, stand wackelig auf und blickte zu dem Geisterheiler. ~~~Und ich dachte, du gibst endlich auf...~~~ "Alle guten Dinge sind drei, schonmal was von dem Sprichwort gehört?", lachte Noir und der Geisterheiler schnaufte belustigt. ~~~Mir soll es recht sein. Doch ich gebe dir dann nurnoch diese eine Chance. Vertust du sie, so verschließe ich das Tor für dich entgültig, hast du gehört?~~~ Noir knackste seine Finger, neigte den Nacken zur Seite dass auch dieser knackte. "Das spornt mich erst richtig an, so wird es doch gleich interessanter!" ~~~Rh dich aber zuerst aus. Mit den Wunden wäre es selbst für ein Kind eine Leichtigkeit, dich niederzustrecken!~~~ "Meinst du, ja?" ~~~Willst du deine letzte Chance etwa unnötig verschwenden? Ruh dich aus. Naja, im Grunde ist es mir egal, ob du nun oder später kämpfst. Es würde das gleiche rauskommen!~~~ Exakt, ich würde mir auf die Schnauze hauen. Schnaufend wand sich Noir ab, ging dann fort. *Du bist zum bemitleiden, ärmster Geisterheiler.* Der Geisterheiler blickte sich fluchend um. ~~~Sagt der, der in meine Welt eindringt und sich dann vor mir versteckt?~~~ *Nein, sagt der, der den Geisterheiler einen auswischen will da er zu blöd ist seine Welt vor Gefahren zu schützen!* Lachend verschwand die Stimme und der Geisterheiler fluchte abermals.
Noir ging wieder zu den anderen, Shayne und Natji kamen ihn entgegen und stützten ihn, da er drohte umzufallen. "Vorsicht! Junge, was hast du nun wieder gemacht!?" Seufzend lies sich Noir von den beiden zu den anderen bringen, lies sich fluchend fallen. "Hab's nochmal versucht. Aber ich weis nun, wie ich es machen muss." Beglückwünschend nahm Shayne Noir in den Arm, dieser donnerte ihm nur eine. "Das berühren der Figüren mit den Pfoten ist verboten. Don't touch me!" Shayne lachte herzlich und Natji strich Noir über den Kopf. "Das ist schön zu hören! Aber du legst dich jetzt erstmal hin und ruhst dich aus! Du siehst echt scheiße aus!" - "Danke, Natji, das heitert mich auf...", seufzte Noir und schloss die Augen und döste etwas vor sich hin, doch konnte er nicht schlafen. Warum wusste er selbst nicht, was ihn zuemlich ansickte. Natji und Shayne blickten zu den Neulingen, die vom Geisterheiler willkommen geheißen wurden und lachten sich kaputt, dass sie Angst vorm Geisterheiler hatten. "Jo, Frischfleisch! Trottet mal her!" Die Neuen gingen zu Shayne. "Tag. Mein Name ist Shayne. Das ist Natji. Schöner Tag zum Sterben, hm?" - "Und das findest du witzig?", frug der eine noch immer arg verängstigt. "Hm, ja, eigentlich schon!", antwortete Shayne und lachte laut, hielt sich dann aber die Hand vor dem Mund, da Noir ja schlafen wollte. "Seit bitte leise, die Giftkröte dahinten will schlafen" Sogleich hatte Shayne einen Dolch im Hinterkopf und Noir fauchte. "Hör af mich so zu nennen, Flachwichser!" - "Jaja, Froschschenkel!" - "Ok, das reicht, du bist tot!" - "Nein, echt?" Noir brummte genervt und legte sich auf die Seite, wärend Shayne und Natji sich weglachten. Die Neuen gesellten sich dazu, stellten sich vor und durften erstmal eine Runde mit den Mädchen spielen. Eine der Neuen ging zu Noir und frug: "Eh, ähm... G-g-g-geht es dir gut?" Mit agressivem Blick schaute Noir in ihre Richtung, sie zuckte zusammen. "Ja, geht es mir. Körperlich vielleicht nicht aber das sind nur ein paar Kratzer. Mach dir keine Sorgen." Er drehte sich wieder auf die Seite und schloss die Augen erneut, versuchte, zu schlafen. Dennoch wollte es ihm immernoch nicht gelingen. "NOIIIR! Komm her und wir spielen was und singen und tanzen! Einfach nur eine Party feiern!!" - "WARUM ZUR HÖLLE 'NE PARTY??" Shayne ging zu Noir und hockte sich zu ihm, grinste ihn an. "Weil du uns bald verlässt. Wir wollen wenigstens noch etwas Spaß mit dir haben!" Seufzend stand Noir auf und folgte Shayne, Natji lief ihm entgegen und umarmte ihn. "Ich werde dich vermissen. Leider zu schade, dass wir uns nicht gegenseitig Besuchen kommen." - "Vielleicht faxe ich euch mal was..." Verwirrt blickten sie Noir an. "Na, ich sag jemanden, was ich euch sagen will und schicke ihn zu euch in die Totenwelt per Schnellkill." - "Und wir schicken dir Nachrichten per Wiederbelebung!" Sie lachten alle laut und Natji sang ein wunderschönes Lied. "Natji war als sie noch am Leben war Sängerin. Sie hat eine wundervolle Stimme, nicht?", schwärmte Shayne und schlug Noir auf den Rücken, hatte zu spät daran gedacht dass er noch verletzt war. Noir hustete und spuckte leicht Blut, funkelte Shayne agressiv an. "Das hast du doch mit Absicht gemacht, du Arsch mit Ohren!" - "Nein! Ernsthaft, das war ein Versehen!" Schnaufend schlug Noir Shayne in die Seite. "Na, will ich mal nicht so sein und dir glauben.", sagte er und grinste breit. Sie lauschten dem Gesang Natjis und applaudierten im nachhinein wie sie fertig war. Shayne ging zu ihr und nahm sie in den Arm. "Du hast wirklich eine atemberabende Stimme, meine Hübsche! Also, hat jetzt wer ein Kartenspiel?" Die Leute schüttelten den Kopf. "Man, verdammt. Noir, wenn du wieder lebst töte wen mit 'nem Kartenspiel." Noir begann zu lachen, die Anderen stimmten ein.
Stunden, die sie nur rumgealbert hatten zogen ins Land, verschwanden und liesen nur die Erinnerungen zurück. Auch, wenn Noir erst garnicht tot sein wollte war es doch etwas positives. Dennoch glaubte er, es würde schmerzhaft werden, wenn er lebwohl sagen müsste, da Shayne und Natji sowie die ganzen anderen ihm arg an das Herz gewachsen sind. Aber seine Gilde war wichtiger. Noch wichtiger aber war Cristal... Seufzend blickte Noir zu Boden, malte Kreise in den Sand ehe er sie wieder wegmachte und begann, etwas anderes in den Sand zu malen. Shayne stand auf und rief: "Noir bläst wieder Trübsal! Allemann auf ihn!!" - "W...wagt es ech ja nicht... Weg... AAARGH!" Nurnoch Noirs Hand war zu sehen, ansonsten ward er begraben unter den Toten. "Run...ter... Autsch..." Entschuldigend gingen die Leute von ihm herunter. "So werdet ihr mich nie los, Leute!", knurrte er und Natji ging zu ihm, setzte sich auf seine Brust. "Wär dochmal was!" - "Runter, Natji. Oder ich werd ungemütlich!" - "Ich finde ja, du bist sehr bequem!", lachte sie, stand dann aber doch auf und ging enttäucht weg. "Tja,", hauchte Shayne, "unser lieber Noir ist halt schon vergeben, bei ihm hast du keine Chance!" - "Das werden wir ja noch sehen!", fluchte Natji und blickte Shayne giftig an, ehe sie abdampfte.
Als alle am schlafen waren saß Noir auf einem hohen Vorsprung, schate über die Welt der Toten. Ja, in der Totenwelt wurde man müde, mann verspürte auch Hunger und Schmerzen. Aber an das Hungergefühl gewöhnte man sich schnell. Wenn ich erstmal wieder Zuhause bin verputz' ich 'n ganzes Schwein!, dachte Noir und seufzte, erschrack sich, als Natji ihn von hinten umarmte. "Natji, erschreck mich nicht so!" - "Noir... Ich will nicht, dass du gehst!" Perplex blickte Noir zu ihr nach hinten. "Das interessiert mich nicht. Ich kann nicht hier bleiben, es gibt Leute, die brauchen mich!" Natji lachte. "Menschen, die sterben werden nicht mehr gebraucht, Noir. Deswegen sterben sie doch! Glaubst du wirklich, dich braucht noch wer in der Welt der Lebenden? Ich brauche dich, ich will, dass du an meiner Seite bleibst. Für immer und ewig!" Schaufend schob Noir Natji von sich, blickte sie agressiv an. "Weist du, ich dachte du wärst voll in Ordnung, aber du bist schlimmer als Abschaum. Die Kopfgeldjäger werden mich immer brauchen, da sie sich ansonsten gegenseitig die Köpfe einschlagen und ich habe keine Lust, dass sich Cristal alleingelassen fühlt! HIER braucht mich keiner, nichts hält mich hier! Klar, Shayne und du, auch die anderen, ihr seit mir ans Herz gewachsen, dennoch..." Mehr konnte er nicht sagen, da Natji ihn küsste. Zuerst war Noir zu perplex, um zu reagieren, doch dann drückte er sie von sich fort. "Natji, hör auf. Ich möchte dich nicht hassen. Geh einfach schlafen und lass mich in Ruhe." Weinend rannte Natji weg, Noir hatte ein schlechtes Gewissen, da er keine Frauen weinen sehen konnte. Naja, niemanden konnte er weinen sehen, dann schaltete er um auf Daddy. Diesmal jedoch unterdrückte er es.
Am Morgen, nun, man wusste nicht ob es nun Morgen, Mittag oder Abend war, da der Himmel immer dunkel ward.. Naja jedenfalls nach einigen Stunden wachte Shayne zuerst auf, ging zu der noch immer weinenden Natji. "Und? Du bist gescheitert, hm?", lachte er und nahm sie tröstend in den Arm. "Jeder Mensch ist halt nur für eine Person bestimmt. Auch du findest noch denjenigen, den du ewig lieben wirst." Lächelnd nickte Natji, wusch sich die Tränen weg und bedankte sich bei Shayne. Noir ging zu ihnen, seufzte. "Noir, entschuldige. Ich wollte nicht, dass du sauer wirst...", sagte Natji und blickte frustriert zu Boden. "Schon gut, ich war nicht sauer. Nur etwas überrascht." Er ging weiter und seufzte, da er hoffte dass seine Wunden schneller verheilten. Seufzend lief er durch die Gegend. Man kann wohl sagen, er geht frische Luft schnappen, aber da die Luft überall gleich war wäre es sinnfrei. Irgendwie dachte Noir darüber nach, ob er hier etwas vermissen würde und kam schnell zu dem Entschluss, dass er nur die Leute hier vermissen würde. Er ging langsam wieder zurück zu den Anderen und die waren malwieder in Feierlaune, wollten Noir bis zum Schluss bei Laune halten. Natji sang wieder und die Jungs bauten, ernsthaft, eine Burg aus Sand. "Leute, ihr habt einen Schaden!" Noir schüttelte den Kopf und setzte sich neben die Burg. "Nö, ich bin nur vierfach schizophren!",rief Shayne und lachte dann laut, ehe er sich wieder an dem Bau der Burg beteiligte. "Noir, mach mit! Das ist cool!" Einige anderen und auch die Weibsbilder versuchten, dass Noir mitmachte, dieser weigerte sich aber strickt. "Mein Part, nähmlich die Burg zu zerstören, kommt erst später, jetzt schnauze! Ich will mich entspannen!" Wieder lachte Shayne, als die Jungs sich beschwerten, dann aber wieder still der Arbeit widmeten. Als die Burg jedoch schon von alleine zerfiel beschwerte sich Noir. "Wer hat mich arbeitslos gemacht?", knurrte er und Shayne stürzte sich auf ihn, nahm ihn in den Schwitzkasten. "Hör af dich zu beschweren, du lausiger Freund!" - "Wer hat gesagt, dass wir Freunde sind?", lachte Noir und trat Shayne fort. Sie kämpften wieder, diemal jedoch nur mit den Fäusten. Für sie war immernur das gleiche langweilig, weswegen sie nun was anderes probierten.
Noir ging zu Anpu, der sich schon seit einigen Tagen zurückgezogen hatte. "Anpu, was genau ist vorher passiert?" Lächelnd blickte Anpu zu Noir. "Ich habe meine Kräfte an dir verwerndet, dich in eine Welt vor 12 Jahren geführt, wo du wohl am meisten gelitten hattest. Es war nicht mit Absicht, irgendwie... Noir, es tut mir Leid." - "Nah, du hast es wieder gerade gebogen, von daher ist alles Okay. Ich bin nicht nachtragend. Doch, schon, aber nur gegenüber den richtigen Arschlöchern!" Seufzend schlg Noir Anp auf den Rücken und lachte leicht, jener stimmte in das Lachen ein. "Noir, du wirst es schaffen. Das Leben zurückerhalten, meine ich. Ich freue mich für dich wirklich sehr, jetzt schon. Ich bin mir einfach zu einhundert Prozent sicher, dass du es schaffst!!!" Mit geschlossenen Augen nickte Noir. "Danke für alles. Ohne dich wäre sich sicherlich zu Beginn schon verrückt geworden. Also ich meine so RICHTIG verrückt!!" Anpu schob Noir fort. "Nun ruh dich noch was aus. Deine Wunden müssen verheilen!" Noir tat, wie von Anpu ans Herz gelegt und ruhte sich noch etwas aus, alberte dann aber wieder mit den Anderen rum.
Erneut zogen mehrere Tage ins Land, bis Noirs Wunden gänzlich verheilt waren. Als alle noch am schlafen waren ging er zum Geisterheiler. ~~~Du machst also keinen Rückzieher?~~~ "Nein. Das ist schließlich meine letzte Chance, wieder zu leben!" ~~~Nun denn, bist du denn bereit? Bereit, dich ein letztes Mal deiner Selbst zu stellen? Wirst du als Sieger oder Verlierer aus dem Kampf gehen, das Leben zurückerhalten oder für immer Tod sein...~~~ "Och, kannst du nicht einmal die Klappe halten? Du gehst mir mit deinem ständigen Gelaber ernsthaft auf die Eier!" Belustigt schnaufend wich der Geisterheiler um einiges zurück. Ein weiteres Mal erschien das Ebenbild von Noir, doch irgendwas war anders diesmal. Das Ebenbild erhob die Stimme: "Noch einmal. Was willst du? Was ist dein Grund, zu leben?" Fies grinsend hob Noir seinen Hut auf, setzte ihn auf seinen Kopf. "Cristal, die Kopfgeldjäger, Renain und Bester... All die Personen, dir mir am Herzen liegen und die mir etwas bedeuten, sie sind mein Grund, warum ich erneut das Leben von dir verlange!", rief er und zückte sein Dolch, schmiss ihn auf das Ebenbild und traf überraschenderweise auch. Ächtzend fiel das Ebenbild auf die Knie, zog sich den Dolch aus der Brust und warf ihn fort. "Ich bin nunmal wer, der jemanden beschützen muss, und erst, wenn ich niemanden mehr habe, den ich beschützen kann, in dem Moment, wo ich sage, dass ich ohne jemanden zu verletzen sterben kann, würde ich mich dir unterwerfen!" Das Ebenbild schnaufte und rannte auf Noir zu, dieses Mal waren sie wahrhaftig auf dem selben Level. Anpu blickte dem Kampf zu, lächelte glücklich, dass er Noir geholfen hatte. Der Geisterheiler erblickte jenen perplex und fluchte. ~~~Hast du ihm geholfen, Anubiz?~~~ Grinsend wurde Anpu von einem dichten Nebel eingehüllt, eine seltsame, dennoch furchteinflößende Gestalt erhob sich daraus. Anubiz, der griechiche Gott der Totenriten. Ein Mann mit dem Kopf eines Sakals, welcher breit grinste. *Du hast keinerlei Macht, mein geehrter Geisterheiler. Die Toten tanzen dir auf der Nase herum, du bist zu weich! Wenn du dich so lange mit den Wesen der anderen Welt beschäftigst erlangst du vielleicht noch selbst Gefühle, du würdest bitterlich zu Grunde gehen. Sieh dir das doch an! Du lässt dich von den Worten des Mannes beeinflussen!* Mit ruhiger und kalter Miene schaute der Geisterheiler zu Anubiz, die bedrückende Atmosphäre war drückend und beängstigend. Noir bekam von alledem nichts mit, da er sich mit seinem Ebenbild streiten durfte. Tiefe Wunden zierten die Körper beider, Ihr Schlachtfeld war in Blut getränkt. Noir rutschte auf dem Blut aus, rollte sich zur Seite als sein Gegenüber ihn aufspießen wollte. Fluchend stand Noir wieder auf und schlug dem Feind den Dolch in den Nacken, jener schrie laut auf und fiel zu Boden, zuckte noch etwas. Ruckartig zog Noir den Dolch aus dem Nacken des Ebenbildes. "Ich weis nicht, ob das jetzt nicht ein bisschen schizophren klingt, aber gib auf." Mit einem Lächeln schlug Noir den Dolch ein weiteres Mal in sein falsches Ich, schlug solange zu bis jede Bewegung erstarb, die Wärme aus dem Körper wich und der Atem stoppte. Anubiz verschwand lachend. *Genieße die Einsamkeit, mein Freund....*, hauchte er noch, doch der Geisterheiler ignorierte es. ~~~Noir, warum hast du ihn nun getötet? Niemand hat gesagt, dass du ihn töten sollst.~~~ Frech streckte Noir die Zunge gen Geisterheiler und sagte dann frech: "Zweifel sollte man töten. Wie oft muss ich eigentlich noch sagen, dass ich nicht so dumm bin, wie ich aussehe? Zu beginn hatte ich starke Zweifel, welche mich in Form des Clons niedergestreckt hat. Bei dem zweiten Kampf hatte ich immernoch große Zweifel, doch der Mut und der Gedanke an meine Freunde haben mir geholfen. Dieses Mal hatte ich zwar noch Zweifel, jedoch waren diese nicht mehr so groß wie bei den vorherigen Malen, dementsprechend schwach war der Clon auch. Hätte ich ihn nicht getötet wäre das der Beweis gewesen, dass ich immernoch zweifle und jene Zweifel immernoch so groß waren, dass ich sie nicht überwinden konnte." Noir steckte den Dolch weg und schaute zum Geisterheiler auf, würde ihm nun gerne in die Augen sehen können, doch die Kaputze verdeckte dessen Gesicht. Plötzlich zierte ein Lächeln die Lippen des Geisterheilers und ein kalter und grußeliger Schauder lief Noir den Rücken hinunter. ~~~Ich bin überrascht, positiv überrascht. Nun gut, ich will mein Wort halten und dir eine zweite Chance geben, doch hüte dieses Leben gut. Es gibt immer eine Möglichkeit, andere, aber auch sich selbst zu retten, es muss nicht immer gleich Selbstaufopferung sein!~~~ Noir schloss die Augen, bedankte sich bei dem Geisterheiler, jener blickte zuerst überrascht, schnaufte dann belustigt. ~~~Bild dir nichts darauf ein, Noir Heaven!~~~, wisperte der Geisterheiler und verschwand, hinterlies einen geisterhaften Dolch, welcher blutend rot schimmerte. Noir nahm den Dolch zur Hand und blickte etwas verwirrt. "Ich dachte, ich erhalte das Leben durück und keine Waffe..." ~~~Du musst in dieser Welt sterben, wenn du wieder leben willst!~~~ "Was für eine brilliante Logik! Ich sterbe um zu leben. Das ist echt geil! Wahaaa!" Perplex blickte Noir zu Natji und Shayne, die angerannt kamen. "Leute, was macht ihr hier?", frug Noir und wurde von den Beiden umgeknuddelt. "Einfach ohne uns gehen... Wir wollten uns verabschieden, du Arsch!", fluchte Natji und lies ihn los, setzte sich hin. Auch Shayne setzte sich, Noir tat es ihnen ebenfalls gleich. "Du solltest dich schämen. Das verzeih ich dir nie!!", rief Shayne und blickte traurig. "Du kannst nicht einfach ohne bescheid sagen abhauen. Einen guten Freund so einfach zu verlieren... Ist echt für den Arsch!" Noir seufzte, strich den Beiden über den Kopf. "Ich wollte es nicht noch schwerer machen, Leute. Weder für euch noch für mich selbst. Tut mir Leid." Noir richtete sich auf, Shayne blickte af den Dolch. "Damit bringst du dich jetzt um, nicht? Argh, das wird nicht schön, wenn deine Leiche hier verwehst und du anfängst zu stinken oder so..." - "Shayne, halt einfach die Klappe..." Natji schlug Shayne auf den Hinterkopf und Noir lachte. Seufztend ging Natji zu Noir, küsste ihn. "Das war nur ein Abschiedskuss für einen Freund, ok?" Noir nickte. Plötzlich sprang auch Shayne auf Noir und küsste ihn. "Abschiedskuss~~", lachte er und rannte weg, Noir seufzte nur. "Danke, Leute." - "Oh, willst du noch einen?" - "Fahr zur Hölle, Shayne!" Noir bat die Beiden noch, zu gehen, da er nicht wollte, dass sie es mit ansahen. Als sie dann fort waren schnitt sich Noir langsam die Pulsadern auf, das Blut sickerte fließend auf den Boden, die Sicht Noirs verschwamm ehe er sie gänzlich verlor, sein Herz blieb ein weiteres Mal stehen und sein Körper fiel leblos zu Boden. Mit einem Lächeln starb Noir, wie auch schon zuvor....

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Yuuma Tsume

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In der Totenwelt... Empty
BeitragThema: Re: In der Totenwelt...   In der Totenwelt... EmptyDo Apr 12, 2012 11:11 am

Gestorben im Dorf Kamiki

Vorsichtig und nur zögerlich öffnete Yuuma seine Augenlider, blickte in den dunklen und tristen Himmel, welchen keine weißen Wolken zierten, die Yuuma ja so sehr liebte. Er war nicht einmal sicher ob überhaupt Wolken am Himmel waren, wusste auch nicht woher diese schwarze und triste Farbe das Himmels kam. Seine Gedanken waren zunächst leer, weshalb er nicht verstand was hier gerade vor sich ging. Er verstand noch nicht, dass er tot war. Dass er gestorben war. Erst nach ein paar Stunden die er so herum lag, öffnete er die Augen ganz, setzte sich auf und blickte perplex seine Handfläche an. „Totenwelt...?“, flüsterte er und blickte sich in der tristen, weißen und endlosen Wüste um. 'Shit, ich bezweifle das es hier Fische gibt...', brummte er frustriert und rappelte sich auf, blickte sich weiter um. Es war eben Yuumas Art, alles etwas gelassener zu nehmen und doch nicht unbedingt hin zu nehmen. Er sah nichts als weißen Sand. Doch dafür das er in der Wüste war, war es nicht sonderlich warm aber auch nicht kalt. „Was für eine triste Welt es doch nach dem Tod gibt.“, lachte er. Ohne darüber nachzudenken begann Yuuma ein paar Schritte zu gehen. Er konnte ja schließlich nicht einfach die ganze Zeit rumstehen, oder sitzen. Das würde ihm zu öde werden. Er ignorierte, was passiert war. Wie er gestorben war, für's erste. „Ob Lucy traurig ist... und Nowaki?“, flüsterte er und schloss die Augen. Yuuma bereute nichts. Er hatte alles getan um den Fluch zu beenden, und hatte alles getan um seine Geliebten zu schützen. Nur bereute er, dass er sie verletzte mit seinem Tod. Er vermisste sie jetzt schon, in der ersten Sekunde in welcher er an sie gedacht hatte. Yuuma hielt seufzend an, hatte die Hände in den Hosentaschen verstaut und den kalten und traurigen Blick in den ebenso kalten Himmel gerichtet. “Ich hoffe sie leiden nicht... Sie werden mich doch vergessen oder?”, flüsterte er und ging dann weiter. Yuuma versuchte irgendwie nachzudenken, denn auch mit dieser Situation war er nicht ganz zufrieden. Er fand, es war schlimmer als die Hölle. Eine Welt, in der man noch lebt, oder eher existiert. Man ist noch da, kann noch denken, fühlen, sehen und alles, doch kann man nicht bei den Geliebten sein. Es war doch die reinste Hölle, auf diese Art weiter zu existieren? War man dann überhaupt tot? ~Nein, das hier ist nur die Schwelle zum Tod~, sagte dann eine ruhige und melancholische Stimme. Yuuma fuhr erschrocken zusammen, blickte sich um. Doch sah er nichts als... Nunja, nichts. Vom Sand abgesehen natürlich, weil dann sah er nämlich ganz schön viel: Aber und aber billionen von Sandkörnern. “W....”, bevor er die Frage, wer denn dort nun sei, überhaupt stellen konnte, antwortete die seltsame Stimme wieder, während ein Mann vor Yuuma erschien. “Ich bin der Geisterheiler.”, flüsterte er und blickte Yuuma leicht lächelnd an. Yuuma wusste gerade nicht, was ein Geisterheiler war, geschweige denn warum er Yuuma nun ansprach, weshalb Yuuma etwas zurück wich und eine defensive Haltung einnahm. “Aber aber, ich bin kein Feind... Nunja, das kommt auf die Sichtweise an … also....”, sagte er und lächelte freundlich. “Jedem Verstorbenen wird die Chance geboten noch einmal in die Welt der Lebenden zurück zu kehren, deshalb werden sie hierhin gebracht, das ist die Schwelle zur Totenwelt...”, Yuuma horchte auf, da er sofort eine Chance erkannte bald wieder bei Nowaki und Lucy zu sein, auch wenn es nur ein kleiner Hoffnungsschimmer war, es war einer. Und das genügte Yuuma. “Möchtest du die Prüfung ablegen um in die Welt der Lebenden zurück zu kehren?”, sagte der Geisterheiler dann und Yuuma blickte ihn verwirrt und perplex an, ehe er stumm den Kopf auf und ab bewegte um zu nicken. Yuuma konnte hoffen, denn gab es etwas, das er Nowaki noch immer nicht gesagt hatte, obwohl es so sehr in seiner Brust, seiner Lunge, seinem Munde gebrannt hatte. Dennoch hatte er sich nicht getraut, nun war es zu spät gewesen. Oder vielleicht doch nicht? Vielleicht konnte er es ihm doch noch sagen? Der Geisterheiler setzte erneut zum sprechen an, lächelte leicht. “Deine Todesursache, dein Fluch. Solltest du wieder in die Welt der Lebenden zurück kehren, dann wirst du ihn weiter tragen. Schaffst du es nicht, wird er auf deine Geschwister übertragen.”, flüsterte er etwas traurig und Yuuma schreckte panisch auf. Das wollte er nicht, überhaupt und ganz und gar nicht. Er hatte genug gelitten unter dem Fluch, nun konnte er ihn doch nicht wieder an seine Schwester oder seinen Bruder übergeben. Lieber litt er ein weiteres mal unter dem Fluch, fand einen Weg um ihn zu brechen um alle anderen vor dem Fluch zu bewahren, um seine Geschwister davor zu schützen. “Ich mache die Prüfung! Ich bestehe sie!”, rief er erschrocken und panisch, seufzend ging der Geisterheiler ein paar Schritte zurück, während vor Yuuma ein Ebenbild seiner selbst erschien, emotionslos Yuuma anblickte. “Besiege ihn. Er ist genauso stark wie du.”, Yuuma wirkte abermals verwirrt. Er wusste er war stark genug und schlau genug für das Kämpfen, aber zum einen konnte er hier seinen Fluch nicht verwenden und zum anderen wie sollte er etwas perfekt gleichstarkes besiegen? “Yuuma.”, sagte der Geisterheiler ruhig, blickte Yuuma feste an. “Du musst eine Entscheidung treffen. Was willst du? Was wünschst du dir von ganzem Herzen”, Yuuma blickte sein Ebenbild an, lächelte leicht. “Ich will leben. Ich will bei Nowaki und Lucy sein und sie mit allen Mitteln beschützen! Ebenso wie ich verhindern will das meine Geschwister diesen Fluch auferlegt bekommen!”, sagte er dann mit fester Stimme und lieferte sich einen erbitterten Kampf mit sich selbst. Doch obwohl der Geisterheiler gesagt hatte das sie gleich stark waren, hatte Yuuma das Gefühl das sein Ebenbild um Längen stärker war. Er besiegte Yuuma beinahe mit einer Leichtigkeit, metzelte ihn gnadenlos nieder. Yuuma lag schwer blutend zu Boden, keuchte und hustete. “Yuuma. Du hast insgesammt drei Versuche diese Prüfung zu bestehen, dies war dein erster.... Ruf mich wenn du es ein weiteres mal versuchen willst aber... Sei dir sicher das du es auch schaffst.”, lächelte er während er noch ein wenig seufzte. “Und noch etwas, ein Teil deiner Prüfung... Ein Tag hier in der Totenwelt ist ein Monat in der richtigen Welt, du solltest also nicht zu lange brauchen.”, damit verschwanden sowohl der Geisterheiler als auch das Yuuma-Ebenbild. “Was?”, keuchte Yuuma und blickte verschwommen in den Himmel. Das hieße das in der realen Welt wohl schon lange einige Tage vergangen waren, seit Yuuma gestorben war. Ob Nowaki wohl weinte? Und Lucy? Ob sie wohl um Yuuma trauerten? Oder ob sie ihn vergessen konnten? Nein, Yuuma wollte nicht das sie ihn vergaßen, er wollte Nowaki alsbald wieder zu Boden werfen, wollte Lucy wieder umschmusen, wollte wieder mit ihnen lachen und weinen, wollte seine kostbare Zeit mit ihnen verbringen. Er konnte sich eine Welt, oder auch ein Leben nach dem Tod ohne Nowaki und Lucy nicht mehr vorstellen. Um keinen Preis würde er sich geschlagen geben, er würde niemals aufgeben, egal wie idiotisch er an einer nutzlosen Hoffnung klammerte, das war es was ihm Kraft schenkte. Müde und erschöpft schloss Yuuma seine Augen, verlor das Bewusstsein da die Schmerzen irgendwann zu unerträglich worden.

Erst eine ganze Weile später öffnete Yuuma die Augen, blickte etwas müde und verschwommen in die dunklen Wolken, weshalb er gleich mal wieder sehr frustriert war. Immerhin hasste er es, wenn er seine geliebten weißen Wolken nicht sehen konnte. “Hey! Er ist wach!”, rief jemand und Yuuma weitete die Augen. Er merkte erst jetzt das es um ihn herum ganz schön laut war, weshalb er perplex aufschreckte, sich gleich den Arm über einige Wunden am Bauch hielt und ächzend zurück auf den Boden fiel. “Nicht bewegen kleiner!”, lachte eine Frau die ziemlich kräftig wirkte und Yuuma frech angrinste. “Sonst platzen deine Wunden wieder auf, zwar kannst du hier nicht sterben aber das wäre doch echt unschön oder?”, kicherte sie und Yuuma blickte sie etwas verwirrt und perplex an, wusste nicht was er sagen sollte. “Was ist, kannst du nicht sprechen? Wie heißt du?”, Yuuma schluckte einmal, da die Frau etwas furchteinflößend aussah. “Y.... Yuuma...”, flüsterte er und die fremde Frau lachte laut während sie die Hände in die Hüften stämmte. “Yuuma also? Na ich bin Trini, nett dich kennen zu lernen Kätzchen.”, grinste sie frech und half Yuuma dann auf, welcher sich etwas verwirrt in der Gegend umsah. Eine kleine Gruppe von jungen und alten Leuten hatte sich hier versammelt, einige schauten lächelnd zu Yuuma, wobei ein Junge bloß emotionslos und kalt wirkte. Sie wirkten ziemlich gelassen und ruhig, manche ärgerten sich gegenseitig, einige redeten einfach nur und manche lenkten eben ihre Aufmerksamkeit auf Yuuma. “Wir haben dich hier gefunden, sahst ganz schön zugerichtet aus... Lass mich raten, du hast das erste mal die Prüfung versucht und bist gescheitert?”, grinste sie und Yuuma horchte auf, blickte sie verwirrt an. “Wissen sie etwas darüber, Trini-san?”, Trini brummte, gab Yuuma einen Klapps gegen den Hinterkopf. “Einfach nur Trini bitte ja? So alt bin ich noch nicht!”, lachte sie und blickte sich um, setzte sich dann ächzend und über ihren Rücken beschwerend neben Yuuma. “Wir alle hier sind an der Prüfung gescheitert, und nicht nur einmal, nein alle drei mal.”, Yuuma weitete die Augen, blickte sie traurig an. Er hatte Angst das er scheitern könnte und ewig hier ohne Nowaki weiter verweilen musste, weshalb Trini auch lachte, da sie es Yuuma ansah. “Keine Sorge Kleiner... Die Prüfung an sich ist nicht schwer, man muss nur wissen wie man sie schafft. Mit purem Kampfgeist und Offensive und sowas schafft man sie nicht. Es ist nicht einfach nur ein Kampf, es steckt viel mehr dahinter.”, Yuuma lauschte verträumt den Worten Trinis, blickte dabei leer in das Nichts. Er überlegte ein wenig, seufzte dann. “Ich werde es schaffen.”, sagte er feste und schloss die Augen, Trini lachte. “Das werde ich nicht bezweifeln, dein Blick hat die Festigkeit die jedem von uns fehlte. Aber ich gebe dir trotzdem einen Tipp... Du wirst die Prüfung erst mit dem dritten Kampf schaffen, und weist du auch wieso?”, lächelte sie und Yuuma blickte sie etwas verwundert an. “Wie ich schon sagte, es steckt viel mehr dahinter.”, grinsend wand sie ihren Blick in die weite Welt. “Beim ersten Kampf hast du festgestellt, dass mehr dahinter steckt, du hast gemerkt das du ihm haushoch unterlegen bist. Beim zweiten Kampf wirst du lernen was du tun musst um ihn zu besiegen, und wenn dein Wille stark genug ist, dann schaffst du den dritten Kampf.”, Yuuma lächelte, grinste beinahe. “Danke Trini.”, kicherte er und lächelte sie sanft an während Trini frech grinste. “Aber ich empfehle das du erst wieder deine Wunden heilen ---”, Yuuma unterbrach sie mit einem Kopfschütteln. “Dazu habe ich keine Zeit.”, “huh? Aber das braucht doch hier nur ein paar Tage.”, Seufzend senkte Yuuma den Kopf, runzelte die Stirn. “Der Geisterheiler hat gesagt das ein Teil meiner Prüfung sein wird, das in der realen Welt ein ganzer Monat vergeht während für mich hier nur ein Tag verget.”, Trini wirkte etwas verwirrt, klopfte Yuuma dann auf die Schulter. “Gut, dann frag Lois, er kann heilen. Aber erwarte nicht zuviel, er ist ziemlich schweigsam.”, lachte sie und deutete auf den Jungen welcher Yuuma zuvor schon aufgefallen war, der, der so emotionslos und kalt blickte. Ein schauriger Schauder fuhr Yuumas Rücken entlang als er den Blick Lois' traf, wand jenen sofort ab. “Ja, er ist etwas gruselig, aber er ist im Grunde ein wirklich netter Kerl.”, grinste Trini während Yuuma sie gequält anblickte. “Ah!”, hauchte er dann und sprang auf die Beine, verneigte sich tief vor Trini. “Entschuldigung, ich habe mich noch gar nicht bedankt!”, sagte er und kniff die Augen zu. “Vielen Dank!”, Trini lachte laut, zog Yuuma am Kinn hoch. “Schon gut, nicht so formell, außerdem solltest du liegen bleiben.”, grinste sie. Eine ganze Weile lang feierten die Leute dort, redeten und quatschten während Yuuma ihnen lächelnd zuschaute. Man merkte das es dort auch etwas wie Tag und Nacht gab. Denn wurde es ein wenig dunkler als es sowieso schon war. Yuuma beobachtete wie die meisten sich schlafen legten. Er kletterte leicht auf einen höheren Sandberg, da der Ort aus einem ziemlich seltsamen Sand bestand der wie fester Boden war, und blickte dann den schwarzen Mond verträumt an, dachte dabei natürlich nur an Nowaki und Lucy, wie sehr er sie vermisste. Dabei war er so in Gedanken vertieft, das er gar nicht merkte, wie Lois sich anschlich, ihm auf die Schulter tippste. Leicht aufschreiend drehte Yuuma sich um, hatte sich erschrocken. Dann allerdings blickte er Lois perplex an, welcher sich neben ihn auf den Sandberg setzte. Doch sagte er nichts und auch Yuuma wand den Blick wieder gen Mond. “Ich denke mal...”, sagte Yuuma nach einer Weile und schloss die Augen. “Du rätselst immernoch an deiner Prüfung, richtig? Du hast die dritte noch gar nicht bestritten.” perplex wand Lois den Blick zu Yuuma, war sichtlich überrascht das jener ihn so schnell durchschaut hatte. Er nickte leicht. “Ich weis einfach nicht, was meine Prüfung ist...”, flüsterte er. “Weißt du... die Prüfung besteht eigentlich immer daraus, einen Fehler in dir selbst einzusehen und zu akzeptieren oder etwas in die Richtung... Hier war mal so ein kautziger Typ, der seine Ängste akzeptieren musste... Sie als einen Teil von sich akzeptieren musste und sie nicht leugnen sollte. Er hat die Prüfung bestanden nachdem er das verstanden hat... Aber ich habe viele Fehler, so viele Sünden begannen... Ich weis einfach nicht welchen der Fehler der ist der mir als Prüfung aufgetragen wurde...”, flüsterte er und seufzte leicht. “Vielleicht ist es besser so, so kann ich niemandem mehr Leid zufügen.”, Yuuma lachte, weshalb Lois ihn perplex anstarrte, “Was?”, Grinsend schlug Yuuma Lois auf den Rücken. “Es ist unsere Prüfung, du musst es selbst heraus finden aber... Ich gebe dir einen Rat, das Leben besteht nicht allein aus negativen Dingen.”, lächelte Yuuma und wand den Blick wieder traurig zum Mond. “Ne..., kannst du mich heilen? Ich will es nochmal versuchen...”, flüsterte Yuuma und Lois seufzte schwer. “Nein, ich heile dich nicht... Tut mir leid aber...”, Lois musterte den etwas entsetzten und traurigen Blick Yuumas, lächelte traurig. “Für den Kampf sind Wunden nicht von Belangen, dein Wille ist das einzig wichtige... Man muss die Schwerter oder Waffen nicht kreuzen, einzig die Prüfung spielt eine Rolle... Solange du nicht angreifst, greift auch dein Spiegelbild nicht an.”, Yuuma lachte leicht. “Okay...”, kicherte er und gähnte etwas, lies sich in den dann auf einmal weich wirkenden Sand fallen. “Ich will sie wiedersehen... beide...”, flüsterte er traurig und Lois lachte. “Schlaf erstmal was, ich schlafe jetzt auch.”, lachte er und legte sich neben Yuuma, sowohl Lois als auch Yuuma schliefen kurz darauf tief und fest ein, schliefen bis zum 'Morgen', durch. Inzwischen musste also für Yuuma In der realen Welt schon ein Monat vergangen sein. Zu sehr erinnerte es Yuuma an seinen Fluch, daran wie der Fluch seine Lebenszeit halbiert hatte. Er dachte etwas nach, nachdem er aufgewacht war. Dachte an den Fluch, wie er ihm das Leben genommen hatte. Doch dann erinnerte Yuuma sich an etwas seltsames. Er hatte ein seltsames Gefühl verspürt als er gestorben war. Nicht, das als wenn er dabei wäre zu sterben, nein, als wäre er dabei geboren zu werden. So definierte er es. Es war kein schreckliches oder trauriges Gefühl gewesen, sondern ein warmes und beruhigendes. “Gruselig...”, seufzte Yuuma als er an die Ironie dachte. Immerhin hatte der Fluch ihm so das Leben ausgehaucht und trotzdem nicht den anschein erweckt als hätte er das. Yuuma bezweifelte das mehr dahinter steckte, weshalb er den Gedanken keine weitere Beachtung schenkte. Er rappelte sich etwas auf, blickte sanft lächelnd zu dem schlafenden Lois. Yuuma hatte das Gefühl das Lois es schaffen konnte, wenn er nur darauf kam. Lois hatte wohl zu wenig Selbstvertrauen, stellte sich selbst einfach viel zu schlecht dar. Yuuma hob den Kopf an, blickte verträumt in den Himmel. Er wusste er würde hier noch etwas lernen, denn nicht umsonst gab es diese Prüfung. Auch er musste etwas haben, das er nicht unbedingt falsch machte aber was er besser machen konnte. Nur wusste er noch nicht was es war, und er wusste auch nicht ob der zweite Versuch ihm da weiterhelfen könne. Leicht gähnend rappelte Yuuma sich auf, streckte sich dann und gähnte abermals ausgiebig, hielt sich dabei dennoch eine Hand vor den Mund, da es ja unhöflich war sonst zu gähnen. “Moin.”, rief Trini dann und grinste Yuuma frech an, winkte ihn zu sich. Yuuma blickte die Hand zunächst etwas genervt an, ging dann jedoch zu Trini. “Was gibts?”, Trini schüttelte nur den Kopf, wand den Blick in die Menge der Leute. “Sag mal Yuuma, heißt du zufällig Tsume mit Nachnamen?”, Yuuma horchte auf, blickte Trini perplex an. “Woher weißt du das?!”, rief er perplex und einige der Leute horchten auf, blickten Yuuma und Trini verwirrt an. “Naja... Es gibt da jemanden, der mir immer von seinem Sohn Yuuma berichtet hat...”, Yuuma weitete die Augen. Natürlich leuchtete es ihm sofort ein. Wenn man nach dem Tod hierher gelangte, und hier blieb wenn man die Prüfung nicht bestand, dann musste auch sein Vater hier sein. “Vater?! Wo ist er?!”, rief Yuuma und blickte Trini erwartungsvoll an. “Ah... er siedelt meistens alleine... ich weis nicht wo er ist, er könnte überall sein.” Sofort lief Yuuma los, einfach in die Wüste, hörte irgendwann die verzweifelten Rufe von Trini und auch den anderen nicht mehr, da er zu weit entfernt war. Er war so verzweifelt gewesen, das er einfach losgelaufen war, nach seinem Vater suchen wollte, ihn finden wollte koste es was es wolle. “Vater....”, keuchte er und spuckte etwas Blut, da seine Wunden wieder aufgeplatzt waren, fiel auf die Knie und hustete stark. “Tsk..., davon lasse ich mich nicht unterkriegen...”, fauchte er und rappelte sich auf. Er sah alles nurnoch verschwommen, fiel auch gleich wieder zur Seite in den Sand, verlor erstmal das Bewusstsein.
Während Yuuma tief und fest schlummerte, hatte er einen Traum. Einen Alptraum. Er träumte davon, wie sehr Nowaki und Lucy leiden mussten, träumte wie sie weinten, wie sie Yuuma vermissten. Doch gleichzeitig sah er auch, wie die Zeit verstrich bei ihnen, er blieb zurück, sie schritten voran. Ließen ihn alleine zurück, dort wo er war, in dieser einsamen kalten Welt. Schreiend und weinend öffnete Yuuma die Augen, setzte sich auf. Allerdings drückte Lois ihn sofort wieder runter auf seinen Schoß, seufzte schwer. “Wirklich, einfach so weg zu rennen. Was denkst du dir eigentlich?”, seufzte er und strich Yuuma etwas über den Kopf. “Ich habe deine Wunden geheilt, aber du hast Fieber. Du solltest also etwas liegen bleiben.... Hast du schlecht geträumt?”, Yuuma schloss leicht gequält die Augenlider, nickte nur stumm ehe er seine Atmung und sein Herz beruhigte, leicht seufzte. “Ich vermisse sie....”, seufzte er. “Ich hatte ihm noch etwas wichtiges zu sagen, doch bin ich daran gescheitert.”, lachte er, schloss dann wieder müde die Augen. “Hm, dann wirst du es ihm sagen wenn du wieder lebst.”, Yuuma nickte abermals stumm. “Ja, das werde ich...”, flüsterte er ehe er sich abermals etwar ruhig gehen lies und vorsichtig einschlummerte. Yuuma vermisste Nowaki und Lucy arg, litt sichtlich darunter. Ohne sie war er einsam und erfror vor Kälte. Auch wenn er jemanden bei sich hatte, was er brauchte waren Nowaki und Lucy. Seufzend verfiel Yuuma im Traum wieder seinen Gedankengängen, dachte über nichts und wieder nichts nach. Naja, doch schon etwas, doch brachte es im Endeffekt eh nichts. Er erinnerte sich an die Nähe zu Nowaki, wie er darum gekämpft hatte Nowaki zu sagen das er ihn liebte und es doch nicht geschafft hatte, wie er mit Nowaki geschlafen hatte. Er wäre wohl leicht rot geworden wenn er bei diesen Gedanken nicht tief und fest geschlummert hätte. Alles woran er gerade denken konnte, war die Freude das er vielleicht doch noch die Chance hatte Zeit mit Nowaki und Lucy zu verbringen, auch wenn sie diesmal wieder begrenzt sein würde. Denn selbst wenn Yuumas Fluch von neuem zu zählen begann, sein Alter wurde ja nicht zurück gesetzt, und er war zwar ein Katzendämon, aber Dämonen lebten auch nicht sonderlich überlange. Aber darüber konnte Yuuma sich ein ander mal Gedanken machen. So war eben das Leben, begrenzt. Vielleicht war es auch besser so? Leich seufzend wachte Yuuma eine Weile später auf, schüttelte verächtlich den Kopf. „Seltsamer Traum.“, seufzte er und blickte Lois dann lächelnd an, lies sich von jenem aufhelfen.

Die nächsten paar Tage, oder eher die nächsten 8 Tage verbrachten Yuuma und Lois damit, Yuumas Vater zu suchen. Die beiden verstanden sich ganz gut, waren schon jetzt beste Freunde. Yuuma wusste, er wollte das Lois diese Prüfung bestand und sie in der Welt der Lebenden Freunde bleiben konnten. Yuuma wusste aber auch, das er leichtsinnig gehandelt hatte, Lois überhaupt an sich heran zu lassen. Nowaki hatte ihn wohl weich gekocht, hatte wohl Yuumas Prinzipien über den Kopf geworfen. Grinsend schlug Lois Yuuma gegen den Hinterkopf, lachte laut. „Yuu! Was bist du nur für ein verdammter Idiot!“, lachte er und Yuuma brummte verzweifelt, wand schmollend den Blick ab. „Was kann ich denn dafür? 'Tschuldige!“, fauchte er dann und blickte Lois giftig an, welcher ihm in die Wange zwickte. „Du liebst nen Kerl? Also bist du'n Homo?“, Yuuma schüttelte den Kopf. „Nein, eigentlich hatte ich bis jetzt null Erfahrung in sowas, ich habe einfach dieses Gefühl, das ich ihn liebe. Aber erklären kann ich es nicht. Es hat aber nichts damit zu tun das er ein Kerl ist.“, kicherte Yuuma. Lois schlug ihm wieder gegen den Hinterkopf. Sie unterhielten sich noch eine ganze Weile weiter, während sie weiter durch das gewüst liefen und nach Yuumas Vater suchten. Inzwischen blendeten sie die Prüfung aus. Zwar wollte Yuuma sie um jeden Preis bestehen, doch wollte er seinen Vater auch unbedingt wiedersehen. Und nach acht Tagen war ihm jener Wunsch dann endlich vergönnt. Leicht lachend liefen Yuuma und Lois weiter durch die Wüste, bis sie plötzlich einen Mann entdeckten der perplex auf sie zu kam. Er lief sofort zu Yuuma, sie starrten sich an. Doch als Yuuma ihm gerade schreiend um den Hals fallen wollte, da schlug sein Vater ihm mit der Faust ins Gesicht. Perplex viel Yuuma zu Boden, keuchte leicht während er das Nasenbluten mit seiner Hand auffing. „Was...“, hauchte er und Lois hockte sich perplex zu ihm, giftete den Vater an, welcher Yuuma stinksauer anblickte. „Was erlaubst du dir... Mich vor meiner Frau zu finden?!“, fauchte er sichtlich angepisst schlug Yuuma abermals in das Gesicht. „DU SOLLTEST NICHT HIER SEIN! DU SOLLTEST LEBEN!“, ihm vielen die Tränen bitterlich über das Gesicht, glänzten leicht im Schein des dunklen Mondes während er seinen Sohn vollkommen verzweifelt anblickte, nicht wusste was er tun sollte. „Vater....“, flüsterte Yuuma und blickte ihn perplex an, seufzte traurig. „Und? Ich werde bald wieder leben. Du glaubst doch nicht das ich hier bleibe und verrote, so wie du alter Sack? Ich wollte nur warten bis ich dich sehe.“, kicherte er und sein Vater schlug ihn erneut. „Du freches Mistgör!“, fauchte er und versuchte irgendwie giftig zu wirken, doch die Freude, seinen Sohn wieder zu sehen war viel zu groß. Nachdem sie eine Weile gebraucht hatten um sich zu beruhigen, legte Yuumas Vater eine Decke auf dem Boden aus, die er wohl immer mit sich herum trug, lud die beiden ein Platz zu nehmen, wie sie es auch taten. „Wie geht es der Familie so?“, frug er dann und Yuuma konnte nur schwerfällig seufzen. Für ihn war es nicht gerade leicht, über die Familie zu reden, doch tat er es dennoch, immerhin war es sein Vater mit dem er da redete. „Naja,“, begann er und lächelte leicht, begann seinem Vater alles seit dessen Abwesenheit zu erzählen. Sein Vater lauschte neugierig den Worten Yuumas, nickte ab und an oder sagte eine Kleinigkeit, stellte fragen. Am Ende dann, seufzte er laut und schwer, kratzte sich am Hinterkopf. „So ein Mist, ich wünschte ich wäre bei euch gewesen...“, sagte er traurig und Yuuma kicherte. „Awie, dann hättest du mir ja den ganzen Spaß genommen!“, es war ganz wie in alten Zeiten: Yuuma und sein Vater waren ein Herz und eine Seele, hatten eine beinahe schon perfekte Vater-Sohn beziehung, wenn man es so bezeichnen wollte. Sie käbbelten, quatschten, lachten und schliefen, bis zum nächsten Tag. „Dad, ich seh dich das nächste mal erst wenn Mum schon hier ist, also wirst du ne ganze Weile warten müssen, okay?“, sagte er kichernd und sein Vater schlug ihm abermals auf den Hinterkopf. „Ich will dich am liebsten gar nicht mehr wiedersehen!“, brummte er und fiel seinem Sohn um den Hals, knuddelte ihn so stark durch, das Yuumas Knochen sich schon laut beschwerten. Der Abschied war ziemlich herzlos, wenn man ihn von außen betrachtete. Aber im inneren waren beide traurig und doch glücklich, das sie einander treffen konnten und nun abschied nehmen 'mussten.'. „So! Jetzt muss ich die Prüfung nochmal machen.“, lachte Yuuma und lies sich erstmal in den Sand fallen, gähnte ausgiebig und unhöflich, ohne sich die Hand vor den Mund zu halten. „Sausack.“, lachte Lois und lies sich neben ihm nieder, gähnte ebenfalls leicht. „Sag mal Yuyu, woran bist du eigentlich verreckt?“, Yuumas glückliches Lächeln erstarb, während er seinen Blick auf Lois wandte, sich leicht auf die Seite drehte. „Ich habe mir angewöhnt über dieses Thema nie zu reden. Weder vor oder nach dem Tod.“, gähnte er und schloss die Augen. Noch immer wich er diesem Thema extrem aus. Es war ein Wunder gewesen, das er Nowaki davon erzählt hatte. Apropos Nowaki. Yuuma blickte verträumt den Sand an, malte mit dem Finger leicht darin herum während er sich an den Blondschopf erinnerte, in Träumen dahin schwelgte. Er wusste noch immer nicht, wie Nowaki zu ihm stand. Noch immer dachte er, er sei für Nowaki nur eine Katze, ein Spielzeug, ein Fickloch oder was auch immer Yuuma gerade für begriffe einfielen. Allerdings immer nur negative. Er hatte in solchen Dingen einfach zu wenig selbstvertrauen in sich selbst. Er glaubte nicht, das Nowaki ihn jemals lieben könne. Besonders nicht, wenn Yuuma nun einfach wieder auftauchen würde. Immerhin hatte Nowaki Yuuma bestimmt schon längst vergessen, da ja in der wirklichen Welt schon acht Monate vergangen waren, während es für Yuuma gerade mal acht Tage gewesen waren. Er fand es in dem Sinne also etwas unfair, das Nowaki so lange Zeit hatte und Yuuma nicht. Er konnte Yuuma vergessen. Yuume jedoch hing noch immer sehr an Nowaki. Er hatte keine Chance, Nowaki zu vergessen. So sehr er auch immer versucht hatte, sich zu distanzieren, er schaffte es nie, Nowaki ganz zu vergessen. Auch jetzt brannte sein Herz noch immer wenn er an Nowaki dachte. Als Loirs jedoch, Yuuma mit dem Fuß vor den Kopf trat, schreckte Yuuma panisch auf, blickte Lois perplex an. „Huch?“, lachte er und hielt sich die Hand vor den Mund, damit sein Lachen nicht so laut war. Lois war wohl eingeschlafen, hatte im Schlaf um sich getreten. „Wie lange muss ich nachgedacht haben, wenn der pennt?“, lachte er und lies sich in den Sand fallen, schloss ebenfalls müde die Augen und lies sich langsam aber sicher von dem weichen Sand in die Welt der Träume geleiten, die ihm freudige Träume bescherten. Etwa, das Nowaki ihn liebte und ähnliche Dinge. Am nächsten Morgen, dem neunten Tag, erwachte Yuuma dann wieder ziemlich früh, allerdings nicht so früh wie Lois, welcher schon wach dort stand und Yuuma angepisst anblickte. „Wie lange wolltest du noch schlafen du idiotisches Katzenviech?“, fauchte jener und Yuuma lachte leicht gähnend. „Gomen, Gomen.“, lachte er und rappelte sich auf, während Lois ihm auf die Schulter klopfte. „Mach die Prüfung heute. Du verschwendest nur deine Zeit wenn du es aufschiebst, und der zweite Teil, den hat dir Trini ja sicherlich noch erklärt.“, lächelte er und Yuuma blickte ihn verdattert an, lachte dann. „Ja, stimmt.“, sagte er und streckte sich etwas. „Aber das ist fast schon wieder schade, wenn ich gehe.“, sagte er etwas traurig und wandte sich dann an Lois. „Lois, du solltest die Quest auch bestreiten.“, sagte er und Lois blickte ihn verwirrt an, lächelte dann. „Dann treffen wir uns also in der Welt der Lebenden wieder, meinst du?“, Yuuma kicherte leicht, nickte mit dem Kopf, während der Geisterheiler plötzlich auftauchte, brummte. „Das wird nicht möglich sein.“, sagte er dann und kratzte sich am Hinterkopf. Beide horchten perplex auf, blickten den Geisterheiler verwirrt an. „Wenn ihr beide wieder lebt, und euch dann trefft, dann werdet ihr die Erinnerungen an euch sofort vergessen.“, Yuuma lachte leicht, schnaufte arrogant. „Soso?“, sagte er und legte seine Hand auf die Schulter des etwas eingeschüchterten Lois. „Keine Sorge, Freunde sind durch ihr Herz verbunden, nicht durch ihre Erinnerungen! Selbst wenn wir uns sehen und vergessen sollten, werden wir wieder erneut Freunde!“, Lois war sichtlich beeindruckt von Yuumas Optimismus, lächelte leicht. „Okay.“, sagte er dann. „Sollen wir gemeinsam etwas trainieren… Ich meine der Clue zum Sieg ist zwar nicht die Stärke des Körpers, sondern des Verstandes, aber trotzdem.“, Yuuma lachte leicht. „Okay, wenn du möchtest.“, sagte er ruhig, streckte sich kurz ehe er in Kampfstellung ging. Er und Lois lieferten sich einen Kampf der es ganz schön in sich hatte, keiner gab nach und keiner schien überhaupt zu verlieren. Irgendwann aber fielen beide erschöpft lachend zu Boden, quasselten, lobten sich gegenseitig über den Kampfstil und verfielen dann in ein ziemlich langes Gespräch. „Woran… Woran bist du eigentlich gestorben, Yuuma?“, Lois hatte den etwas traurig Blick auf Yuuma gewandt, welcher leicht lachte. „Das ist.. etwas seltsam zu sagen, man könnte sagen ich habe mir im Glücklichsten Moment meines Lebens, selbst das Leben genommen.“, „HAAAH?!?“, hauchte Lois dann etwas perplex. „Welcher Idiot würde soetwas tun?“, Yuuma blickte ihn stirnrunzelnd an und Lois entschuldigte sich knapp. „Es gibt eine Menge Leute, die Denken, bevor es wieder bergab geht sterbe ich jetzt lieber glücklich.“, kicherte Yuuma. „Bei mir war es in etwa so, nur dass ich so oder so gestorben wäre.“, Yuuma grinste leicht während Lois nicht so ganz verstand was Yuuma meinte. Yuuma entledigte sich seines Oberteiles zeigte Lois das Tattoo auf der Brust. „In meinem Leben hat dieses Tattoo sich über…---.“, Lois schrie auf, blickte das Tattoo perplex auf. „DU BIST VERFLUCHT?! Das ist der Fluch der… der einen Umbringt nach einer bestimmten Zeit, oder?“, Yuuma horchte auf. „Du weist etwas darüber?!“, Lois nickte. „Erzähl ersteinmal weiter.“, Yuuma seufzte. „Okay, also, das Tattoo hatte sich schon so weit ausgebreitet, dass ich nurnoch eine Woche Zeit gehabt hätte…. Auf Erden habe ich zwei wichtige Freunde und…“, Yuuma lächelte leicht. „Mit einem habe ich mich ziemlich zerstritten gehabt, weil er mit mir geschlafen hat obwohl er mich nicht liebt und naja, jedenfalls, habe ich noch einmal mit ihm geschlafen… Doch bevor er aufwachen konnte habe ich dann meinen Fluch aktiviert, damit ich in seinen Armen sterbe.“, Lois hatte Tränen in den Augen, weinte und schmiss Yuuma um, flennte verzweifelt, weil er es so traurig fand, wie Yuuma gestorben war. Er fand es grausam, dass Yuuma diesen Fluch tragen musste. Yuuma beruhigte ihn dann aber, lächelte sanft. „Schon gut, es ist ja alles okay. Ich muss nur die Prüfung bestehen, dann kann ich wieder bei ihm sein.“, lachte er und Lois horchte auf. „Er.. Du bist schwul?“, Yuuma schüttelte den Kopf. „Eigentlich nicht, aber man kann sich scheinbar nicht aussuchen wo die Liebe hinfällt.“, lachte Yuuma und blickte in den tristen Himmel, den er persönlich als scheiße betitelte, weil er so dunkel und trist war. Lois seufzte dann. „Okay, also… Wegen des Fluches… Solltest du es wirklich schaffen die Prüfung zu bestehen, kann ich dir sagen wie man den Fluch wieder los wird.“, Yuuma blickte Lois etwas überrascht an. „Wirklich?“, Lois grinste. „Yup. Aber alles nach der Reihe… Man kann seine Zeit verlängern wenn man das Blut von unnatürlich verstorbenen trinkt und damit ihre eigentliche restliche Lebenszeit in sich aufnimmt und verarbeitet.“, er lachte. Yuuma brummte nur angewiedert. „Nie…mals…“, brummte er seufzend, Lois nickte, weil er damit eigentlich schon gerechnet hatte. Er konnte Yuuma ja immerhin schon so weit einschätzen, dass er wusste Yuuma würde soetwas niemals machen. „Naja gut.. Den Fluch hebt man auf, indem man .. Eine Himmelskatze tötet und ihr Blut trinkt.“, Yuuma seufzte. „Das wusste ich schon, aber okay.“, Yuuma lächelte leicht, seufzte dann. „Es ist auch egal. Ich werde einen anderen weg finden, und selbst wenn nicht. Wenn ich wieder lebe, habe ich wieder viel Zeit die ich mit Nowaki und Lucy verbringen kann… Und wenn nicht, dann kannst du ihnen wenigstens eine Nachricht überbringen sobald du wieder unter den Lebenden bist.“, Lachte Yuuma und grinste frech. Lois seufzte nur. Yuuma rappelte sich auf, lies sich dann wieder in den Sand fallen. „Ich denke jetzt etwas nach, wenn es dir nichts ausmacht.“, Yuuma vertiefte sich selbst in Gedanken. Er wusste noch nicht, was wohl seine Prüfung sei. Aber er wusste, dass er die Antwort so wohl nicht finden würde, indem er einfach nachdachte. Er musste sie wahrscheinlich irgendwie anders finden. Dennoch wollte er etwas nachdenken. Vielleicht hing seine Prüfung mit der Tatsache zusammen, dass er Nowaki liebte, vielleicht mit seinem Fluch. Yuuma war nicht ganz sicher, aber er hoffte das er irgendwann eine Antwort finden würde. „Jetzt bist du schon seit 10 Tagen hier.“, lachte Lois dann. Yuuma sprang auf. „10 Tage schon?! Das heißt, in der richtigen Welt sind 10 Monate vergangen!“, Lois runzelte die Stirn, Yuuma erklärte ihm warum das so war und fiel seufzend auf den Hintern. „Ich darf nicht so lange warten, sonst habe ich Angst das Nowaki irgendwas passiert weil ich nicht da bin.“


Kürzen wir den Rest ab. Wurde ja befreit: 13 Tage war Yuuma ‚tot‘, d.h: Im richtigen RPG sind 13 Monate vergangen, also: ein Jahr und ein Monat.

Yuumas Prüfung war: Den Fluch zu akzeptieren, ihn nicht zu fürchten. Dazu: Vertrauen in andere und weniger Selbsthass.
Er hat bestanden und dazu noch eine neue Fähigkeit des Fluches erlernt. Der Fluch, bleibt ein Fluch, raubt Yuuma also die Lebenskraft weiterhin. Unter gewissen Situationen aber, erlangt Yuuma Lebenszeit zurück.

Lois hat ebenfalls bestanden, kurz vor Yuuma.
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